Platz 2 für JU Main-Taunus
12. Mai 2008

Mein erster Landestag, die erste Auszeichnung: Die Junge Union Main-Taunus wurde am Wochenende mit dem zweiten Platz beim “Web Award” ausgezeichnet. Erst vor gut einem Monat wurde der neue Internet-Auftritt freigeschaltet und seitdem auf Benutzerseite nur minimal geändert, doch der erste Preis wurde bereits abgesahnt. Die Jury lobte in ihre Begründung den “gelungenen Relaunch”. Als eine der wenigen Kritikpunkte wurde ein fehlendes Archiv sowie noch weniger statischer Inhalt genannt - beides Punkte, die in den kommenden Wochen in Angriff genommen werden.
Die Auszeichnung bedeutet gleichzeitig, dass mein Kreisverband etwas gewonnen hat - was genau, steht jedoch noch offen. Als kleines Andenken haben wir einen Gutschein erhalten.
Von der Hitze und dem Ventilator
8. Mai 2008
Hurra, der Sommer ist da! Kaum haben wir Mai - und das Wetter bewegt sich in Richtung 30 Grad. In Hessen war heute selten eine Wolke zu sehen, die 25 Grad Celsius-Grenze wurde durchbrochen. Gestern hatte ich obendrein das erstemal in diesem Jahr meinen Ventilator an. Doch der Frühsommer, der in mir eine gute Laune weckt, hat auch seine Kehrseiten: Die Zimmer glühen auf, zurzeit sitze ich trotz offener Fenster in einem sehr warmen Raum. Trotz alledem freue ich mich auf die kommenden Tage, die laut Wetterbericht sonnig bleiben sollen.
Frankfurt läuft Wolfsburg hinterher
7. Mai 2008
Das Frankfurter Tief setzt sich fort, trotz optimistischer Aussagen einiger Spieler der letzten Tage. Am heutigen Abend unterlag die Eintracht mit 2:3 im eigenen Stadion gegen den Vfl Wolfsburg und steht somit auf dem zehnten Tabellenplatz. Während des Spieles lief die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel den Wölfen immer hinterher: Sie konnte zwar zweimal ausgleichen, doch Wolfsburg setzte stets einen Treffer obendrauf. Da ein Sieg am Samstag gegen Schalke 04 unwahrscheinlich ist, sinkt die Eintracht immer weiter den Keller hinab. Absteigen kann sie jedoch, Gott sei Dank, nicht mehr: Der Klassenerhalt durfte nach vielen Jahren erstmals wieder mehr als fünf Spieltage vor Saisonschluss gefeiert werden.
“Europäisches Commonwealth” in Istanbul
7. Mai 2008
Die EU wird größer, immer größer und wenn es nach dem ein oder anderen Politiker geht, wird der Erweiterungsprozess zügig vorangeschritten. Der Beitritt der Türkei steht ebenfalls zur Debatte.
Einige Vordenker aus dem Europäischen Parlament machen sich deswegen Gedanken, welche Alternativen es gibt. Andreas-Renatus Hartmann, Experte für Außenpolitik bei der EVP-ED-Fraktion der Christdemokraten in Brüssel, empfiehlt in einem Beitrag für die heutige “Frankfurter Allgemeine” (FAZ) ein “europäischen Commonwealth“.
Es soll mehr als nichts sein - und weniger als ein Beitritt zur langsam überlastenden Europäischen Union, schreibt Hartmann: “Es soll die erweiterte EU mit ihren engeren östlichen Nachbarn verbinden, also mit jenen osteuropäischen Staaten, die bereits heute Mitglied der europäischen Nachbarschaftspolitik sind, sowie zusätzlich mit den anderen Staaten, der östlichen Peripherie und anschließend auch mit den Staaten der Mittelmeerkooperation.”
Kurz: Der Autor möchte eine Mitgliedschaft zweiter Klasse etablieren, ohne direkten Zugriff auf politische Entscheidungen im Bürokratie-Dschungel der EU.
Das Konzept hat einen gewissen positiven Beigeschmack, da einige Staaten vertröstet werden können. Die Europäische Union sollte sich allerdings auf ihre Kernkompetenzen, die Wirtschaftszusammenarbeit mitteleuropäischer Länder, konzentrieren und nicht asiatische sowie nordafrikanische Länder bedienen. Obendrein empfiehlt Andreas-Renatus Hartmann nämlich, “der Sitz des europäischen Commonwealth” könnte in Istanbul “festgelegt werden, dem geographischen Zentrum des neuen politischen Systems”.
Wo sich bei mir die Frage aufgetan hat: Und was hat das mit Europa zu tun?
Demokrat - oder doch wieder ein Republikaner?
7. Mai 2008
Die US-Vorwahlen sind gelaufen, spätestens seit heute Nacht - das schreiben zumindest zahlreiche Kommentatoren. Das US-amerikanische Webmagazin “Huffington Post” titelt: “Die mutmaßliche Nominierung” - und zeigt ein Foto von Senator Barack Obama und seiner Frau. Wenn überhaupt noch jemand Einfluss nehmen könne, so seien das die so genannten “Superdelegierten“. Doch, ehrlichgesagt: Niemand mehr glaubt an einen Sieg von Senatorin Hillary Clinton. Die einstige Favoritin kann damit ihren Traum, US-Präsidentin zu werden, aufgeben.
Eine monatelange Tortur der demokratischen Partei nimmt somit ihr Ende. Während die Republikaner nämlich mit Senator McCain längst ihren Kandidaten gewählt haben, streiten sich Clinton und Obama seit mehreren Wochen, was naturgemäß ihre Chancen verringerten: Statt den Kandidaten der Republikaner politisch zu bekämpfen, attackierten sich beide gegenseitig. Innerhalb der Demokraten ist dadurch ein Graben entstanden, mit zwei Fronten.
Obama und McCain - die Amerikaner haben Ende diesen Jahres zwei potentiellte Präsidenten zur Wahl, die nicht unterschiedlicher sein könnten: Einmal der noch relativ unerfahrene, dafür rhetorisch sehr begabte Obama, der der erste schwarze Präsident in den USA werden könnte. Und einmal McCain, der für sein Land in den Krieg ziehte, und dessen Status als “Natural Born Citizen”, also ein geborener Amerikaner, umstritten ist - letzteres ist Voraussetzung dafür, Präsident werden zu können. McCain kam auf einem Stützpunkt des US-Militärs außerhalb der Vereinigten Staaten auf die Welt. Heißt es zumindest.
Für viele ist Obama die Hoffnung, er prägte den Begriff “We Can”. McCain ist der typische amerikanische Patriot, der Kämpfer.
Nun, wo wir die Frage Clinton oder Obama geklärt haben, ist endlich die Zeit gekommen, wo die Frage erlaubt ist: Wird der nächste US-Präsident ein Demokrat sein - oder doch wieder ein Republikaner?
Das ZDF-Wahlblog zur US-Wahl
5. Mai 2008
Ja, das ZDF existiert - auch online. heute.de erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit und nicht erst seit der Farce um die Mount Everest-Berichterstattung wird für die Nachrichten-Seite des Zweiten Deutschen Fernsehens auch exklusiv produziert. Doch im Gegensatz zum Angebot der ARD - tagesschau.de - tut sich das ZDF, zumindest bei mir, online noch etwas schwer.
Erst zögerlich und eigentlich zuerst am heutigen Tage habe ich das ZDF-Weblog zur US-Wahl entdeckt. Dort schreiben Korrespondenten aus Washington D. C. von ihren Eindrücken beim Kampf um den Einzug in das Weiße Haus. Sogar das so genannte Video-Bloggen hat das Studio in der US-Hauptstadt entdeckt - Klaus Peter Siegloch höchstpersönlich kommentierte kürzlich die Vorwahl in Pennsylvania.
Ein Grund, in Zukunft öfters auf heute.de vorbeizuschauen.
Chinesen rüsten Marine auf
5. Mai 2008
Schlechte Nachrichten für Indien und die gesamte asiatische Umgebung: Wie die englische Zeitung “Daily Telegraph” berichtet hatte, rüstet die chinesische Marine zurzeit intensiv auf. Statt nur ihr gutes Recht wahrzunehmen, die heimische Küste zu überwachen, können die chinesischen Militärs zukünftig auch auf die hohe See hinausfahren. Zum einen, um die eigenen Öl-Tanker - auch vor etwaigen Blockaden - zu schützen, aber auch um etwa bei der Taiwan-Frage zu intervenieren: Seit langem hat China Angst davor, Japan sowie die Vereinigten Staaten könnten auf Bitten der Taiwanesen die Insel beschützen.
Der Artikel des “Daily Telegraph” ist umso erstaunlicher, als dass die Chinesen versteckte Basen errichten, die durch Radar-Störer vor der Entdeckung geschützt werden sollten. Nun ist es dem Westen trotz alledem gelungen, die im Aufbau befindliche Basis vor Hainan bei Sanya zu identifizieren. Demnach entstehen dort moderne U-Boote des Types 094 (“Jin”-Klasse), außerdem gibt es Gerüchte, die Marine hätte Interesse an einem Flugzeugträger. Dies wird gleichwohl - zumindest derzeit noch - von den chinesischen Admiralen abgestritten.
“christival”-Blog gehackt
4. Mai 2008
Nachdem die Tage bereits christival.de gehackt wurde, musste nun das offizielle Weblog daran glauben. Die Seite wurde durch eine Flash-Animation ersetzt, die nach einem Klick eine Nachricht verbirgt inklusive Hintergrundmusik. Damit reist die Kritik an der heute zuende gehenden Veranstaltung nicht ab.
Aus alt mach neu
4. Mai 2008
Mein Weblog erstrahlt in einem neuem Layout, basierend auf dem Design “Simpla“. Außerdem habe ich mich nach vielen Monaten endlich von meinem Wordpress 2.0.5 getrennt und direkt auf die neueste Version 2.5.1 aktualisiert. Neben neuen Funktionen, waren vor allem Sicherheitsbedenken ausschlaggebend für diese Entscheidung. Ein Dank auch an Stefan Keller für seine Unterstützung.
Weichen musste nun die “Nachrichtenseite des Momentes”, neu ist dafür die Ansicht der Top 15 nach Schlüsselwörtern, die in der rechten Spalte angezeigt wird. Zurzeit befinden sich knapp 1.400 Tags in meiner Datenbank.
“Jesus liebt auch euch”
3. Mai 2008
Zurzeit findet in Bremen die Veranstaltung “Christival” statt. Rund 16.000 Jugendliche aus ganz Deutschland sind gekommen, um zu beten, Seminare zu besuchen und gemeinsam christliche Musik zu feiern. Schlagzeilen machte das “Christival” aufgrund zweier Kurse, darunter “Homosexualität verstehen - Chancen für Veränderung”. Ministerin Ursula von der Leyen, Schirmherrin des Events, intervenierte, beide wurden abgesagt.
Linke Demonstranten haben trotz alledem die Befürchtung, den Jugendlichen würde etwas beigebracht, das Lesben und Schwule diskriminiere. Deshalb sind auch sie zum “Christival” gekommen, um ihren Unmut kund zu tun. 30 Demonstranten wurden bereits vorübergehend festgenommen. Seit Mittwoch läuft die Veranstaltung, noch einen Tag haben sie Zeit.
Die jugendlichen Christen reagieren auf die Kritiker, wie es sich für wahre Gläubige gehört: Man versucht, sie zu verstehen. Eine “UniSPIEGEL”-Reporterin erzählt in ihrem Bericht, die “Christival”-Teilnehmer würden offen auf die linken Demonstranten zugehen und ihre Argumente anhören. Ein Kritiker erzählte nach einer Begnung mit einem der Christivallisten, dieser habe nach dem Gespräch für ihn gebetet, “damit Gott sich mir offenbaren möge”.
Andere rufen den Demonstranten über den von der Polizei aufgestellten Sicherheitszaun Worte wie “Jesus liebt auch euch” zu.
Einen guten Eindruck machten die Jugendlichen hingegen bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG). Dort heißt es laut IDEA: “Die Fahrgäste bedankten sich bei den Fahrern persönlich für die gute Fahrt. Wir sind begeistert von der Freundlichkeit der Christivallisten. Sie können jeder Zeit wiederkommen.”
