Am Samstag las ich in der “Frankfurter Neuen Presse” im überregionalen Teil einen einseitigen Artikel zum Thema Web 2.0. Ganz unten, in einem erläuternden Kasten, wurde TVBlogger im gleichen Atemzug wie BILDblog als so genanntes “A-Blog” genannt. Kürzlich berichtete außerdem die “Frankfurter Rundschau” über BILDblog und TVBlogger - als Beispiele für gutbesuchte Seiten. Schön, was aus der Seite von Daniel Richter geworden ist, ein alter (ehemaliger) Internetfreund von mir. Ich schrieb auch eine lange Zeit für “TVB”.

Inzwischen wird das Projekt ergänzt durch weitere Projekte. Diese Woche startete das TVWiki, welches schon zu meinem Abschied aus der Redaktion Anfang des Jahres in Arbeit war. Eine nette Idee. Und heute kam dazu: Ein Forum. Ein vBulletin 3.6. Daniel nennt das Forum Fernsehtalk - inspiriert von Dominik Hahn, ein alter Hase aus der Boardunity. Es gab ja schon einmal ein Forum von “TVB” - damals floppte es. Floppt es auch diesesmal? Immerhin: Die Besucherzahlen sind auf TVBlogger größer als damals. Mehr als 10 000 Besucher kommen täglich vorbei - darunter zahlreiche Stammbesucher. Trotzdem: Die Inhalte sind in letzter Zeit schon weniger geworden, beziehungsweise werden erst am Abend eingestellt. Ob es die Redaktion schafft, noch zwei weitere Projekte zu betreuen, die viel Pflege brauchen? Oder sollte man sich nicht lieber auf die eigentliche Arbeit konzentrieren? - Das Schreiben.

Ein Kommentar zu “TVBlogger dreht auf - verschätzt es sich?”

  1. Alexander Trust sagt:

    Es ist wie es ist. Prinzipiell gibt es dort offensichtlich Ideenpotenzial. Einzig die Umsetzung wird schwierig werden, vor allem wenn die Redaktion sich nicht in ihre Analysen einschließt. Die Vita von manchem Teilnehmer dort wird wohl oder übel noch den ein oder anderen von den Projekten wegführen. Man wird älter, man beginnt ein Studium, man wird irgendwann arbeiten. Schon jetzt kommt es zu Engpässen.

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