Das stark in die Kritik geratene Studentenportal StudiVZ hat den Besitzer gewechselt. Der Verlag Holtzbrinck (Die Zeit, Handelsblatt) hat das Web 2.0-StartUp-Unternehmen für “deutlich unter 100 Millionen Euro” erworben; Spiegel Online meldete gestern, StudiVZ ging für 100 Millionen weg. Andere Medien sprechen von 50 bis 85 Millionen. Eine offizielle Summe wurde nicht genannt.

Das Holtzbrinck-Tochterunternehmen “Holtzbrinck Ventures GmbH” ist bereits an der Community beteiligt gewesen, mit einem Startkapital von zwei Millionen Euro.

Eine interessante Wendung. In letzter Zeit gab es für StudiVZ nur negative Presse. Holtzbrinck macht aus dem Unternehmen sicherlich wieder ein Prestigeprojekt. Der Verlag hat genügend Erfahrungen gesammelt und kann sich als Inhaber der renomierten “Die Zeit” sicherlich keine (weiteren) Missgeschicke bei StudiVZ leisten. Übrigens: Die beiden Gründer sind weiterhin in die Community in Führungspositionen einbezogen.

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