Hausputz bei der Readers Edition
29. Januar 2007
Auch mich hat es erwischt - übrigens wie alle, die sich nicht schon zuvor freiwillig verabschiedet haben und dem neuen “Dreamteam” nicht angehören. Florian schildert das Problem treffend. Zusammenfassend auch bei Wilhelm Ruprecht Frieling.
30. Januar 2007 um 01:13
[...] Peter und Steffen vermuten, daß ihnen das nur wegen ihrer relativen Prominenz erspart geblieben sei, denn sie seien in letzter Zeit als Moderatoren nicht besonders aktiv gewesen. Beide verabschieden sich nun aus Solidarität ebenfalls vom Projekt RE. Weitere enttäuschte Einträge gibt es bei den ehemaligen Moderatoren Florian Siebeck, Ruprecht Frieling und Frederic Schneider. [...]
30. Januar 2007 um 01:28
[...] Doch zurück zu Holtzbrinck und seinen Investitionen. StudiVZ wurde übernommen. Eine politische Investition, wie wir heute wissen, weil man den Geschäftsbereich von Holtzbrinck umstrukturieren möchte. So formuliert man es zumindest auf Seiten der Entscheider. “Fast Forward” heißt die neue Finanzierungsoffensive von Holtzbrinck Ventures. Ich habe eigentlich nichts gegen englischsprachige Begriffe, jedoch kommt es mir so vor, als würde die Bedeutung von derlei Begriffen im deutschsprachigen Raum immer ein wenig pervertiert. Man führe sich den Unterschied zwischen “Unternehmer” und “Entrepreneur” vor Augen. Mir ist klar, im Englischen gibt es für beides nur ein Wort. Aber ich sehe ganz klar eine Unterscheidung. Ähnlich die jetzt bei der Readers Edition eingeführte Bezeichnung von “Citizen Journalism” im Vergleich zu “Bürgerjournalismus”. Die Readers Edition fährt damit derzeit vor die Wand, entlässt ihre Moderatoren und bekleckert sich nicht mit Ruhm. Dazu an anderer Stelle mehr… - Die genannten Begriffspaare und viele weitere zeigen in meinen Augen, dass die englischen Bezeichnungen in ihrer Ausprägung in der deutschen Realität eher so etwas wie einen pejorativen Charakter erhalten. Muss das so sein?! Mitnichten. [...]
30. Januar 2007 um 09:26
[...] Ach ja: die bisherigen Moderatoren wurden gefeuert und sind gar nicht glücklich darüber. [...]
30. Januar 2007 um 09:59
[...] Frederic Schneider » Hausputz bei der Readers Edition [...]
30. Januar 2007 um 13:06
[...] Nachdem ja gestern viel über die Readers Edition geschrieben wurde. Es wurden Moderatoren gefeuert und auch so wie es aussieht neue eingestellt. [...]
31. Januar 2007 um 10:43
[...] Moderatoren vor die Tür gesetzt, Hausputz betrieben, neue(n) Moderator(en) eingestellt. - Die Readers Edition, so wie sie die Blogosphäre derzeit erlebt. Auf einem mehr oder weniger professionellen Weg hin zum Citizen Journalism, ein Unwort in meinen Augen. Anstatt eines ehemals angedachten Bürgerjournalismusprojektes wird eine Melkmaschine fortan auf Hochglanz getrimmt. [...]
6. Februar 2007 um 16:39
[...] Interessanterweise wird im aktuellen “Blogblick” unter “Anhang” (im eigentlichen Text stehen leider fast nur bekannte Blogs) Kritik über den Rausschmiss der (ehemaligen) Readers Edition (RE)-Moderatoren erwähnt (siehe auch Beweisbild). Immerhin gehörte die RE einst zur Netzeitung. Im Blog der RE hingegen wurde bis heute nichts von der Kritik erwähnt - und in den Kommentaren sperrten sich die Verantwortlichen jedem negativen Wort. [...]
9. Februar 2007 um 09:59
[...] Ist das der von der Readers Editon häufig geforderte “qualitative” Sprung? Ist das eine Wesensveränderung hin Richtung mehr Qualität, die dort gerne immer und zu jeder Zeit benutzt wurde, um den Leuten damit vor dem Gesicht herum zu wedeln?! Ein ganzer Tross Moderatoren wurde auf die Straße gesetzt - manche folgten aus Solidarität - und nun werden fähige Nachfolger präsentiert, wie Herr Kubach, der sich ja bereits in die Nesseln gesetzt hatte. Der doppelmoralische Kubach, oder sollen wir ihn den Subversiven nennen?! Er hatte sich zuvor beim Tippen die Finger verbrannt, weil er Prinzipien anprangerte, die bei der Readers Edition jetzt an der Tagesordnung sind. [...]
13. Februar 2007 um 00:09
[...] Na gut. Die RE hat nun wohl einen Moderator weniger und die “Readers Edition” eine Affäre mehr. Schade, eigentlich. [...]
15. Februar 2007 um 17:30
[...] *hust* Das stinkt gewaltig nach Bürgerjournalismus, und obwohl ich das Thema super finde, wurde ich doch enttäuscht (vgl. auch Frankfurter Rundschau). Leser zu Schreiber machen ist dann möglich, wenn du entweder jemanden hast, der ziemlich motiviert ist, oder du brauchst etwas, das ihnen einen Reiz gibt. Bei dem Projekt, bei dem ich war, gabs (und gibt es weiterhin) eine Direktverlink auf netzeitung.de und oftmals auch auf golem.de. Du wirst diese Möglichkeiten nicht haben. Insofern kann ich dir - ohne dein Projekt zu kennen - nur empfehlen, Leute direkt anzuschreiben und sie zu motivieren. Am besten User, die eh schon recht aktiv sind und von denen du weißt, dass da Potential ist. Das Thema ist interessant. Aber die Praxis ist nicht gerade einfach. __________________ Frederic Schneider WoltLab Team / WoltLab Wiki / Asra / GamePorts / Readers Edition / Mein Weblog [...]