Dramatisches bei der Readers Edition
13. Februar 2007
Es scheint, als habe man noch nicht viel dazu gelernt. Immer weiter dreht sich das Karussel “Readers Edition” (RE) und immer mehr Befürworter verliert es.
Jetzt verscherzte es sich die RE wieder einmal mit der Blogosphäre: Nachdem einige Blogger einen Artikel von Michael Maier verlinkt haben, gab es automatisch Trackback-Pings auf der RE. Ganz normal, Trackbacks gehören nunmal zur Blogosphäre dazu wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Ein unbekannter Moderator (Unterschrift: “Redaktion Readers Edition”) wollte die - zugegeben - kritischen Beiträge ungerne im Artikel verlinkt sehen und kramte juristisch korrekt die Regeln heraus. Paragraph 3 sagt unmissverständlich, dass “künstlich generierte Seitenaufrufe (…) unzulässig” sind und “zum Ausschluss” führen. Die entsprechenden Trackback-Kommentare wurden der Einfachkeit halber durch einen Hinweis ersetzt. Toll.
Prompt die Reaktionen der betroffenen Blogger: Alexander Trust fordert die Löschung aller seiner Artikel und Kommentare, und Thomas Gigold, ein bekannter Blogger, empört sich. Es sollte nicht lange dauern, da kommt Superwoman Ursula Pidun angeflogen und bedauert diesen Vorfall sehr. Ja, das sei eine “derbe Panne” gewesen, bla, bla, bla. Auch Herr Maier, zurzeit in Amerika, meldete sich, um den Vorfall zu bedauern. Er spricht von einer “erheblichen Fehlleistung eines Moderators” und wünscht sich - natürlich - eine kritische Auseinandersetzung mit der RE. Man solle “jetzt nicht das Kind mit dem Bad ausschütten”.
Na gut. Die RE hat nun wohl einen Moderator weniger und die “Readers Edition” eine Affäre mehr. Schade, eigentlich.
13. Februar 2007 um 02:19
[...] Wohl als erster der im alten Jahr noch angestellten Moderatoren hat Frederic Schneider das Geschehen verfolgt und auf seinem Blog bereits mit einem eigenen Eintrag kommentiert. Er schreibt von Dramatischem bei der RE. Bei ihm lässt sich feststellen, dass er mit jedem Mal etwas weiter von der RE wegrückt. Es ist bestimmt nicht einfach, mit anzusehen, wie ein Projekt, von dem man anfangs gänzlich positiv eingenommen war - über Frederic bin ich zur RE erst gekommen - derzeit dermaßen von einem ins nächste Fettnäpfchen schlittert. Und diese Umschreibung ist äußerst euphemistisch. Der kritsichen Beiträge gab es in der letzten Zeit unheimlich viele, und sie werden im Verlaufe des heutigen Tages mit Sicherheit noch mehr werden. [...]
3. März 2007 um 01:29
[...] Superwoman Ursula Pidun hat die Readers Edition (RE) verlassen. Angeblich, wie es heißt, wegen “beruflichen Aufgaben und Zielsetzungen”. Zuvor rätselte Stefan Niggemeier, weshalb Frau Pidun mal auf der Moderatorenseite der RE gewesen ist und mal nicht. Am Ende ist die Sache natürlich klar: Es machte Schnipp und da war auch die Pidun weg. Kurz: Die letzte Moderatorin geht, die wir “alten” damals (zu relativ guten Zeiten) noch kennengelernt haben. [...]