Peinlich, peinlich, SPD!
10. Juli 2007
Große Panne für die hessische SPD: Das Strategiepapier für den Landtagswahlkampf von Andrea Ypsilanti ist - ungewollt - an die Öffentlichkeit gelangt. Ein öffentlich bekanntes Strategiepapier sei wertlos, kommentiert die Frankfurter Neue Presse den Vorfall, die die Panne publik gemacht hat. In dem Papier schreibt Ypsilanti detailliert, dass die SPD bei der Wahl nur Erfolg haben könne, wenn sie polarisiert. Außerdem wird darin beschrieben, wie die SPD auf die einzelnen Attacken von CDU-Kandidat Roland Koch reagieren müsse. Ob die SPD jetzt eine neue Strategie entwerfen muss?
10. Juli 2007 um 21:07
Mh, schon wieder so ein Fall, wo irgendwas an die Öffentlichkeit dringt, das eigentlich nicht an die Öffentlichkeit dringen sollte. Es gehört scheinbar zu unserer Zeit dazu, weil ansonsten kaum was die Aufmerksamkeit der Leute erreicht. Wer in unnserer Zeit Wahlkampf betreiben möchte, der müsste schon über ein wenig Empathie verfügen. Doch die geht den meisten Leuten ab. Denn die meisten - selbst wenn sie sich für andere engagieren - sind für sich.
Ich selbst erachte den Schaden als nicht so hoch. Das ist kein wirklicher Skandal. Und ein Skandal ist ein Skandal ist ein Skandal. Das politische Tagesgeschäft ist eh sehr öde aufbereitet, die Leute haben keine Visionen, die Politik betreiben.