Große Freude: Deutschland ist WM-Gastgeber 2011!
30. Oktober 2007
Uns steht erneut ein Großereignis in Deutschland bevor: Die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 findet in Deutschland statt. Ob es ganz so groß sein wird, wie letztes Jahr bei den Männern, darf bezweifelt werden. Doch getreu dem Motto “Wiedersehen bei Freuden” wird es erneut eine große Gaudie. Deutschland setzte sich zuletzt gegen Kanada durch. Währenddessen freut sich Brasilien, 2014 die Männer-WM austragen zu dürfen. Obwohl ich es ihnen gönne, habe ich ein wenig Bauchschmerzen. Die Kriminalitätsrate ist recht hoch.
PI versus Niggemeier, Islam versus deutsche Kultur
29. Oktober 2007
Stefan Niggemeier meldete sich wieder einmal zu Wort - in einem Artikel in der “FAS”, die den Titel “Freier Hass für freie Bürger” trägt. Darin berichtet er über das Weblog “Politically Incorrect” (PI), das kürzlich erst aus “Google News” entfernt wurde. Laut Niggemeier sei es nicht mehr als der “unautorisierte, über die Stränge schlagende Fanklub von Broder und seinen Kollegen aus dem Netzwerk ‘Die Achse des Guten’”. Gewagt, gewagt. Henryk M. Broder ist Autor beim SPIEGEL und schrieb das Buch “Hurra, wir kapitulieren!”, über das Einknicken vor dem Islamismus. Aus einem ähnlichen Schlag ist Udo Ulfkotte, wohl nur noch etwas stärker. Beide beschreiben in ihren, wie ich finde lesenswerten, wenn auch nicht unumstrittenen Büchern, wie die Muslime versuchen, den Islam nach Deutschland zu bringen und ein Kalifat zu errichten.
Das Blog PI betreibt die gleiche Arbeit und berichtet regelmäßig über die “Machenschaften” der Islamisten, stellt dabei jedoch jeden Muslim unter Generalverdacht - ganz nach dem Motto: “Eine Kuh, die im Pferdestall geboren wird, bleibt eine Kuh.” Das geht ein wenig zu weit, wie ich finde. Doch sollte gleichzeitig Niggemeier nicht auch auf den Anti-Anti-Islam-Zug springen und PI, trotz ihrer extremen Art, eine falsche Islamophobie unterstellen. Entsprechende Reaktionen bekam er, die auf seinem Weblog in Auszügen zitiert sind.
In letzter Zeit nimmt das Thema an Fahrt zu und Ulfkotte und Konsorten erhalten stetigen Zuspruch.
Olé, olé - die Polen-Wahl
22. Oktober 2007
“Aufwiedersehen“, Jaroslaw Kaczyński!
Herman: Gefundenes Fressen für die Medien
10. Oktober 2007
Ich habe mir gestern, wie so oft, Johannes B. Kerner im ZDF angesehen. Seine Art ist zwar manchmal seltsam, aber meistens sind seine Sendungen sehenswert. Gestern Abend sah ich mich in diesem Eindruck bestätigt. Grund: Eva Herman war zu Besuch, die aufgrund einer (positiven) Aussage zum Dritten Reich hart kritisiert und vom NDR sogar entlassen wurde.
Kerner hatte gestern die Hoffnung, Herman würde ihre Aussagen zurückziehen - oder zumindest relativieren. Doch sie wiederholte lieber ihre Worte, meinte, wenn man nicht über die damalige Rolle der Frau reden könnte, dann doch auch nicht über die Autobahnen, gebaut von Nazi-Deutschland. Und sie beharrte darauf, die Presse verstehe sie falsch.
Als Senta Berger und Margarethe Schreinemakers aus ganzer Empörung wegen Herman gehen wollten, entschied sich Kerner lieber gegen die ehemalige “Tagesschau”-Sprecherin und bat sie, die Sendung zu verlassen.
Großes Tennis deutscher Fernsehgeschichte - und ein gefundenes Fressen für die Medien. Sie mag vielleicht in einigen Punkten meiner Meinung sein, aber ihr Auftreten und einige ihrer Thesen sind schlicht und einfach an der Realität vorbei. So braucht sich Frau Herman nicht zu wundern, erneut von den Kommentartoren kritisiert zu werden.
66 Besucher
9. Oktober 2007
Ich weiß ja nicht, ob das irgendwie lustig sein soll. Aber laut Blogcounter besuchen mich seit Juli durchschnittlich 66 Besucher am Tag. Das war im August so, im September - und ist offenbar im Oktober genauso. Immerhin kann ich so behaupten, mein Weblog wird konstant besucht; im Angesicht der Tatsache, dass ich im Juni noch 100 Besucher am Tag und im Februar sogar 103 hatte (okay, da war das Ende der Handball-WM und “DSDS”), ist es allerdings nichts, was mich sonderlich glücklich macht. Vielleicht sollte ich mal wieder mehr bloggen?
“Spiegel Online” baut seine Redaktion weiter aus
8. Oktober 2007
Deutschlands Leitmedium (Platz 7 insg. in Deutschland lt. IVW) für Nachrichten, SPIEGEL ONLINE, ist stetig dabei, seine Redaktion auszubauen. Um den Platz zu behaupten, kann “SpOn” dem Bürgerjournalismus-Trend länger nicht mehr entgehen.
Wie bereits berichtet, arbeitet die Redaktion an dem Projekt “einestages”. Mit Bildern, Texten und Videos wird Zeitgeschichte aufgeschrieben, sowohl von professionellen Autoren als auch von Ihnen, dem gemeinen Bürger. Mit dabei ist unter anderem Solveig Grothe, ehemalige Projektleiterin der “Readers Edition”. Die erste Betaversion ging heute am Samstag online.
Aber auch das Korrespondenten-Netz entwickelt sich stetig weiter. Statt, wie etwa stern.de, auf die Hilfe des großen Printmagazines zurück zu greifen, beschäftigt “SpOn” inzwischen drei Korrespondenten im Aus- und neun (acht Mal Berlin, einmal München) im Inland. Neu hinzu gekommen ist Gregor Peter Schmitz, der zukünftig aus Washington berichtet. Marc Pitzke aus New York und Ulrike Putz aus Beirut waren bereits in den letzten Wochen im Impressum als Korrespondenten aufgetreten.
Damit zeichnet sich ein neuer Trend ab, der als Erfolg des Online-Journalismus gewertet werden kann. Der erste deutsche Verlag investiert in ein umfangreiches Korrespondenten-Netz im In- und Ausland. Bislang profitierten lediglich große Redaktionen aus Agenturen, Fernsehen und Print von solcher Vielfältigkeit.
Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis “SpOn” sein Netz nach Asien und ggf. Westeuropa (Paris, Rom, Wien et cetera) ausweitet und die ersten Konkurrenz-Portale nachziehen. Das entsprechende Kapital dürfte bei “Focus Online” und “sueddeutsche.de” vorhanden sein. Und es ist nicht lange her, da kündigte der “Stern”-Verlag an, sein Online-Ableger zum führenden Nachrichten-Magazin im Web zu machen. Wenn auch solche Phrasen trotz 16,2 Prozent Besucheranstieg etwas verblassen, sollte doch ob solcher Ankündigungen das notwendige Kapital für ein weltweites Korrespondenten-Netz vorhanden sein - oder?