Verfassungsfeinde beschweren sich über JU-Veto
12. Dezember 2007
Heute hat die Junge Union in der Versammlung des Ring politischer Jugend (RpJ) ein Veto eingelegt, sodass die Jugendorganisation der Linkspartei, ['solid], nicht aufgenommen wird. Meines Erachtens völlig zurecht: ['solid] wird vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als linksextreme Organisation. JU-Chef Philipp Mißfelder erklärt dazu: “['solid] hat sich seit seiner Existenz als grundsätzliche, antikapitalistische, außerparlamentarische und in Teilen antiparlamentarische Systemopposition verstanden, die das bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu überwinden suchte.”
Die Linke sieht darin nun einen “undemokratischen Vorgang”, ihr Bundesgeschäftsführer, Dietmar Bartsch, wirft der JU “schlechten Stil” vor und kündigte gemeinsam mit dem ['solid] juristische Schritte an. Was seinerseits allerdings undemokratisch wäre, immerhin sehen die Statuten klar vor, dass es zur Aufnahme in den RpJ eine Einstimmigkeit unter den Mitgliedern geben müsse.
13. Dezember 2007 um 14:16
Der neue Jugendverband der neuen Partei DIE LINKE wird für eine von 5 Vorgänger-Organisationen bestraft… Ich dachte auch, dass es nur in Diktaturen das Einstimmigkeitsprinzip gilt, aber netter Versuch von Dir mich zu überzeugen.
13. Dezember 2007 um 14:18
Linksjugend ['solid] heißt der neue verband, ['solid] die sozialistische jugend war der alte.