Heute hat die Junge Union in der Versammlung des Ring politischer Jugend (RpJ) ein Veto eingelegt, sodass die Jugendorganisation der Linkspartei, ['solid], nicht aufgenommen wird. Meines Erachtens völlig zurecht: ['solid] wird vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als linksextreme Organisation. JU-Chef Philipp Mißfelder erklärt dazu: “['solid] hat sich seit seiner Existenz als grundsätzliche, antikapitalistische, außerparlamentarische und in Teilen antiparlamentarische Systemopposition verstanden, die das bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu überwinden suchte.”

Die Linke sieht darin nun einen “undemokratischen Vorgang”, ihr Bundesgeschäftsführer, Dietmar Bartsch, wirft der JU “schlechten Stil” vor und kündigte gemeinsam mit dem ['solid] juristische Schritte an. Was seinerseits allerdings undemokratisch wäre, immerhin sehen die Statuten klar vor, dass es zur Aufnahme in den RpJ eine Einstimmigkeit unter den Mitgliedern geben müsse.

2 Kommentare zu “Verfassungsfeinde beschweren sich über JU-Veto”

  1. Hillefred sagt:

    Der neue Jugendverband der neuen Partei DIE LINKE wird für eine von 5 Vorgänger-Organisationen bestraft… Ich dachte auch, dass es nur in Diktaturen das Einstimmigkeitsprinzip gilt, aber netter Versuch von Dir mich zu überzeugen.

  2. Hillefred sagt:

    Linksjugend ['solid] heißt der neue verband, ['solid] die sozialistische jugend war der alte.

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