“Kämpfen!!!”, stand auf einem Spruchband im Fan-Block der Frankfurter Eintracht. Gerade diese Eigenschaft fehlt der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel, der in letzter Zeit immer mehr in die Kritik geriet. Nach einer euphorischen Spielzeit Anfang des Jahres, gelang es der Eintracht die letzten Spiele nicht, das Saisonziel von 45 Punkten vorab zu schaffen. Ja, sogar die Chance, im UEFA-Pokal spielen zu können, wurde aus der Hand gegeben. Hoffen können die Hessen allenfalls noch über die Fair Play-Wertung auf europäischen Paket spielen zu dürfen.

Dass es anders geht, zeigten die Adlerträger heute Mittag zum Saisonabschluss im eigenen Stadion gegen die bereits abgestiegenen Duisburger. Mit 4:2 meldete sich die Eintracht eindrucksvoll zurück. Martin Fenin gelang es gleich zweimal, einen Treffer zu erzielen, nachdem Amanatidis sein Team bereits in der 13. Spielminute in Führung schoss.

Allerdings demonstrierte die Eintracht erneut, was eines ihrer Schwäche ist: Die Kontuinität. Duisburg konnte zwei Tore erzielen; zwei Tore, die mit mehr Konzentration vermeidbar gewesen wären; zwei Tore, die auch die schwache zweite Halbzeit beider Mannschaften widerspiegelt.

“Kämpfen!!!”, ist insofern auch das Motto für die kommende Saison. Nachdem Eintracht Frankfurt nun den neunten Tabellenplatz sichern konnte, wird das euphorische Umfeld in Frankfurt 2008/2009 mehr als die am Ende erreichten 46 Punkte fordern. Mit etwas Kontuinität aber, das muss klar sein, wäre dies auch schon in dieser Saison geglückt.

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