“Kritik am bestehenden System formulieren und aus dieser Kritik die Kraft zu schöpfen, für eine andere gesellschaftliche Verfasstheit zu kämpfen.”

Das ist nicht die Äußerung verwirrter Politiker aus der “Linkspartei”, sondern Inhalt eines Strategiepapiers, welches der Bundesvorstand der Jusos am Wochenende in Nürnberg verabschiedet hat. “Weit links von der SPD”, ist das für Thorsten Denkler, Reporter der “Süddeutschen”. Aber es ist noch vielmehr: Eine Warnung an Steinmeier & Co., wer das Sagen hat; aber auch ein Zeichen, dass sich die Jusos mehr und mehr im Linksextremismus verlieren.

Unter der neuen, streitbaren Vorsitzenden Franziska Drohsel stellen die Jungsozialisten die Systemfrage und bringen dadurch die SPD mehr und mehr in die linksextreme Ecke. Nahezu lächerlich klingen da schon die Worte vom Donnerstag, man wolle als Sozialdemokraten wieder zurück in die politische Mitte. Doch diejenigen, die das sagen, haben lediglich auf dem Blatt Macht. Wie es zukünftig weiter geht, das entscheiden längst andere: Andrea Nahles und ihre Kumpanen der Parlamentarischen Linken und des Forums Demokratische Linke 21.

Dass mit Franziska Drohsel, ehemaliges Mitglied der Roten Hilfe, nun Systemfragen gestellt werden, unterstützt lediglich diesen Kurs. Langsam, aber sicher muss man sich bei der SPD-Basis fragen: Wollen wir das wirklich? Und, vor allem: Wenn es so weiter geht, laufen wir dann nicht Gefahr, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden?

Ein Kommentar zu “Jungsozialisten verlieren sich im Linksextremismus”

  1. archont sagt:

    Ich bekomms Kotzen bei all den Sozis.

    Mehr kann man dazu nicht sagen, gute Nacht und Danke, wer die Systemfrage stellt, der soll doch bitteschön nach China, Kuba oder die ehemaligen Sovietstaaten gehen und sich anschauen was dieser Mist ihnen einbringt.

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