Also ich weiß ja nicht, warum der Frederic unbedingt in den Urlaub nach Lanzaote wollte. Wegen des Wetters wahrscheinlich nicht. Die Vista-Sidebar meint, dass hier 34°C 37°C (15:30) draußen sind und ein Thermometer zu meiner Linken meint, dass es 32°C drinnen sind.

Die Windows-Sidebar meint grad auf Lanzarote wären es 27°C - das wäre hier auch notwendig, finde ich. Ich finde es auf jeden Fall 5-10°C zu warm hier. Auf das das nächste Gewitter Abkühlung bringt (aber so wie ich den Wetterbericht flüchtig gehört habe, soll es wohl die Woche über genau so weitergehen :( )

Am vergangenen Freitag hatte ich Abschlussfeier, einen Tag zuvor wurde ich eingeschult: Meine allerletzten zwei Jahren brechen in der Schule an, bevor ich danach studieren gehen möchte. Zwei Jahre “Wirtschaftsinformatik” in der Fachoberschule stehen nunmehr vor mir.

Neben den normalen Ehrungen (Abschlusszeugnis), wurde ich am Freitag auch mit drei Mädchen als Jahrgangsbesten ausgezeichnet (Platz 2). Nur Michaela Lothring war noch ein paar 0,X-Prozentpunkte besser als wir vier. Zugleich bedeutet das, dass ich der beste Junge im gesamten Jahrgang (drei Klassen) gewesen bin. Als Dankeschön wurde mir von der Schule sogar ein Buch geschenkt. Nächstes Ziel: Bester Schüler der “FO-i” (Fachoberschule Informatik) werden.

Am Samstag steigt DIE Musik-Veranstaltung des Jahres: Live Earth. Eigentlich wollte ich mit meinem Kousin (”Meister”) nach Hamburg, zum einzigen deutschen Konzert, fahren - doch ist uns das zu teuer.

Gott sei Dank ist N24 live den ganzen Tag dabei, ProSieben zeigt eine Zusammenfassung. In Hamburg treten super Acts auf, unter anderem: Juli, Katie Melua, Michael Mittermeier, Reamonn, Shakira und Silbermond. Los geht es in der Hansestadt um 14 Uhr!

Analog zu Live 8, treten Künstler in Städten auf der ganzen Welt auf: “Giants Stadium” in New Jersey (u.a. Akon, Alicia Keys, The Police), an der Copacabana (z. B. Jennifer Lopez), Cradle of Humankind in Südafrika, im “Aussie Stadium” in Sydney, Chiba in Japan (u.a. Linkin Park), in Kyoto, ebenfalls Japan, beim Oriental Pearl Tower in Shanghai (z. B. Sarah Brightman [Stichwort: "Time To Say Goodbye"]), sowie im “Wembley Stadium” in London (u.a. Black Eyed Peas, Genesis, Madonna, Metallica, Red Hot Chili Peppers und Snow Patrol) und auf der Rothera-Station in der Antarktis, wo ausschließlich die Hausband Nunatak spielt.

Hintergrund der Veranstaltung ist statt Afrika dieses Mal die globale Klimaerwärmung. Initiator ist der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore. Weltweit werden rund zweieinhalb Milliarden Zuhörer und -schauer erwartet.

Lisa Bund
Schaute in Eschborn vorbei: DSDS-Star und Sängerin Lisa Bund

Viel Lärm heute Morgen auf dem Sportplatz nur unweit meines Zuhauses. Mal wieder ein Turnier, dachte ich. Gegen 13:30 Uhr kommt dann plötzlich Gesang - Lisa Bund, bekannt von DSDS, interpretierte ein Lied. Bewaffnet mit einer Fotokamera, machte ich mich auf den Weg zur Sportanlage Westerbach.

renatelingor.jpgUnter dem Motto “Kicken wie meine Stars” im Rahmen von Girls Wanted versammelten sich Familien vorwiegend mit jungen Mädchen, um zusammen ein Turnier, den “Sommer Cup 2007″, zu veranstalten. Dazu sind auch Steffi Jones und Renate Lingor (siehe Bild rechts) gekommen. Beide haben (bzw. sind noch aktiv) für die Fußballnationalmannschaft der Frauen gespielt. Nach 111 Einsätzen gab Jones erst im März ihren Rücktritt aus der Mannschaft bekannt. Zusammen mit Renate Lingor spielt Jones beim 1. FFC Frankfurt, der amtierende deutsche Meister. Die beiden gaben mit Lisa Bund ab 13:45 Uhr Autogramme. Ein Tross von jungen Mädchen bewegte sich zu einem kleinen Zelt, wo es die Signaturen gab. Erst im März war bei uns in Eschborn Dieter Bohlen für eine Autogrammstunde. Lisa Bund, inzwischen ganz Medienprofi, wies noch darauf hin: “Ich habe ganz vergessen zu sagen - kauft meine CD, die Ende Juli herauskommt!” Auf die Frage, wie der Song denn heißen würde, meinte sie: “Das muss sich erst noch entscheiden.” Zwei Namen sind zurzeit in der engeren Wahl, so die Hattersheimerin.

Vom neuem Patriotismus

4. Juni 2007

Dieser Text erscheint als Editorial auf der Plattform neuer-patriotismus.de, die in zirka zwei Wochen online geht.

Die Deutschen entwickeln wieder so etwas wie ein Wir-Gefühl, Kritik an einem «neuem Patriotismus» sollte bei einer toleranten Vaterlandsliebe allerdings möglich sein. Ein Editorial zu einem umstrittenen Thema.

Willkommen in Deutschland, willkommen bei 80 Millionen Freunden: Deutschland hat sich im vergangenen Jahr als äußert gastfreundlich gezeigt - und seine eigene Identität erstmals nach vielen Jahrzehnten sowohl optisch als auch sprachlich gezeigt. Weite Welt: Die Deutschen können wieder sagen, dass sie sich mögen. Wunderbar!

Dabei war schon vor der Fußball-Weltmeisterschaft ein neues Wir-Gefühl zu beobachten. Die dritte Generation nach dem furchtbaren Zweiten Weltkrieg löst sich langsam aber sicher vom Glauben der Älteren, das Volk zwischen Alpen und Nordsee dürfe sich selbst nicht lieben.

Im Sommer 2006 habe ich ältere Menschen beobachtet, die wahrlich entzückt waren zu sehen, wie die Jugend Deutschland «geil» findet, wie die Jugend ein Wir-Gefühl entwickelt.

Allerdings ist das längst noch keine Selbstverständlichkeit: Es gibt nicht wenige Stimmen, die von einem «neuem Patriotismus» nichts wissen möchten - und die von solcher Stimmungsmache wenig bis überhaupt nichts halten. Ein Patriotismus muss gesund genug sein, solche Meinungen zu akzeptieren. Eine Pflicht-Vaterlandsliebe ist der falsche Weg und würde uns nur in die Zeiten zurückführen, die wir langsam zu überwinden versuchen.

Auf diesen Seiten präsentieren Ihnen vor allem junge Autoren ihre Meinungen zu diesem nicht ganz unumstrittenen Thema. Sie werden auf neuer-patriotismus.de sowohl dem «neuem Patriotismus» positiv, als auch negativ eingestellten Artikel begegnen. Bilden Sie sich eine eigene Meinung zu diesem Thema.

Wie per Zufall veröffentlichte die österreichische Tageszeitung “Die Presse” pünktlich zu meinem 19. Geburtstag einen Blogeintrag vom Dienstag - mein erster Artikel im “Fangnetz”. Danke für dieses Geschenk, liebe “Die Presse”!

Die Presse
Der Anfang meines Artikels in der heutigen Ausgabe von “Die Presse”. Rechts daneben: Ein anderer Blog.

Ein schönes Motiv habe ich heute nur unweit meines Zuhaues gefunden. Durch Eschborn fließt der so genannte “Westerbach”, der dann in die Nidda mündet.

Westerbach
Foto: Frederic Schneider

Wahnsinn! Eine große Aufregung, als das US-amerikanische Studio “Blizzard Entertainment” gestern ein neues Computerspiel angekündigt hat: StarCraft 2. Endlich. Seit Monaten predige ich in meinen Artikeln in der Spielebranche, ein zweiter Teil des weltweit erfolgreichsten RTS (Echtzeitstrategie-Spiel) aller Zeiten müsse endlich her. Jetzt wurde mein Gebet erhört.

Und die Spielebranche spielt verrückt. Das “Krawall Gaming Network” bestand gestern bis auf zwei Nachrichten nur aus SC 2-Meldungen. Die GameStar war in seinem Onlineangebot auch schnell mit Meldungen überseht. Der Branche tut so etwas gut. Das Tagesgeschäft ist eher langweilig, große Zuschauermagnete entstehen nur mit Großartigem wie Half-Life 2 oder eben StarCraft 2. Interessant ist auch ein Video auf YouTube, das die Reaktionen vor Ort in Südkorea, wo StarCraft 2 gestern Vormittag angekündigt wurde, demonstriert. Im Übrigen hat die Ankündigung ein ganzes Olympiastadion in Seoul gefüllt.

Mehr über das Spiel, die Fanreaktionen und den ganzen Wahnsinn in einem - wie ich finde - großartigen Artikel, den ich gestern zusammen mit zwei Kollegen auf GamePorts verfasst habe.

Vor einigen Wochen wurde das Beispiel eines Jugendlichen aus Berlin bekannt, der zu viel Alkohol konsumierte (”Komasaufen”). Über sog. “Flatrate-Partys” und wie man den Konsum bei Minderjährigen, vor allem aber bei Kindern zwischen zwölf und 16 Jahren verhindern kann, diskutierten am vergangenen Samstag Mitglieder der Jungen Union Main-Taunus - darunter auch ich.

Geplant ist ein Antrag beim Landestag Ende Mai für eine Etikettierung von alkoholischen Getränken, besonders aber von Spirituosen. Viel besser finde ich jedoch den Vorschlag, bei der Ausgabe von Alkoholika stets auf eine Kontrolle des Personalausweises zu bestehen. Diese Idee fand unter den jungen Politikern viel Anklang.

Der Landtagsabgeordneter Axel Wintermeyer bevorzugt ebenfalls diese Idee. Außerdem wünscht er sich, dass sich Restaurants und Supermärkte mehr an die geltende Gesetze halten. Diese seien nämlich eigentlich ausreichend, so der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion in Hessen.

Die vierte DSDS-Staffel ist vorrüber; trotzdem ist die Interesse daran weiterhin unbeschreiblich. Die User interessiert vor allem die Frage mit dem “Knebelvertrag”. Sowohl generell als auch auf Max Buskohl bezogen. Außerdem betont die BILD-Zeitung ja stets, dass Sieger Mark Medlock schwul sei. Dauerbrenner ist die Band Silvashado (wann kommt eine CD?), bei der DSDS-Kandidatin Francisca Urio singen soll. Achja: Wo kommt überhaupt Lisa Bund her?

Themawechsel. Sagen Sie mir bitte, wie oft Stefan Kretzschmar in der ARD gewesen ist. Interessant ist auch der Aspekt, was die Al-Qaida mit einer “sozialen Bewegung” zu tun haben soll. Apropos Al-Qaida: Es gab schon seit längerem kein Anschlag mehr auf die USA (Gott sei Dank). Aber Gabor Steingart wäre möglicherweise demnächst mitten drinnen: Wechselt er doch im Sommer seinen Arbeitsplatz nach Washington D.C.

Orientierung ist nicht jedermanns Sache, oder warum fragen sich einige, wie man zum HSV-Handball kommt? Was ist überhaupt mit Lukas Podolski los? Einst erzielte er gegen San Marino vier Tore. Und heute? Kein Super-Poldi mehr.

Top-Thema von heute: Wer wird neuer französischer Präsident. Die Franzosen entscheiden am heutigen Sonntag in der Stichwahl: Gewinnt Royal oder Sarkozy? Einige beschäftigen sich noch mit dem Fernsehduell am Mittwoch, zu dem es auch einen Stream gab.

Zu guter Letzt wollte jemand vom WDR wissen, wie Lanzarote im Juli ist. Na, hat da etwa jemand statt gearbeitet seinen Sommerurlaub geplant?

Was das hier alles soll? Mehr bei Timo Heuer.