mtv.de gehackt
Website von MTV manipuliert: Haben Albaner die Unabhängigkeit Kosovos gefordert? Screenshot von mtv.de.

Anscheinend haben Albaner (nach eigenen Aussagen) Zugriff auf den Server von MTV: Die Startseite wurde durch ein “Independence for Kosova”-Hinweis ersetzt - bereits vor gut zwei Stunden.

Nachtrag, 00:53 Uhr: Inzwischen hat MTV reagiert und die Startseite wiederhergestellt. Via mtv.de gelangt man weiterhin auf die manipulierte Seite.

Nachtrag, 01:02 Uhr: Wer auch immer seine Finger in diesem traurigen Hin und Her im Spiel hat, aber inzwischen ist die Forderung nach Unabhängigkeit durch “FUCK DAMN Kosova!” ersetzt worden. Anscheinend haben andere “Hacker” die manipulierte Seite verändert.

Nachtrag, 01:05 Uhr: Da geben sich wohl ein paar Menschen ein lustiges Spiel zu später Uhrzeit. Inzwischen wird die Unabhängigkeit wieder gefordert, und der Webmaster von mtv.de als Anfänger bezeichnet: “WEBMASTER, NOT OUR FAULT YOURE A N00B” Ich gehe ins Bett.

Ärger zwischen Albanern und Serben: Angeblich ist der Singersong des geteilten Serbien beim “Grand Prix”, “Molitva” (deutsch: “Gebet”), geklaut - er soll 2006 bereits in ähnlicher Weise auf Albanisch veröffentlicht worden sein. Der albanische Song heißt übersetzt “Trennung”, einst interpretiert von der Sängerin “Soni Malaj”. Die Sängerin nahm im letzten Jahr bei einem Gesangswettbewerb im Kosovo teil. In einem YouTube-Video werden beide Lieder gegenüber gestellt. Am Ende des Kurzfilmes heißt es “Shame on you”.

Wird aus dem Eurovision Songcontest (”Grand Prix”) möglicherweise eine von Europa finanzierte Hilfsorganisation für halb Asien und den Nahen Osten? Laut Recherche von DWDL könnten noch einige weitere Länder beim Gesangswettbewerb nehmen. Findet demnächst ein Finale in der Grünen Zone in Bagdad, Irak, statt? Medienrechtlich nicht ausgeschlossen.

Wie DWDL schreibt, dürfen laut den Regularien der “European Broadcasting Area” (EBA) bzw. der “European Broadcasting Union” (EBU) beim “Grand Prix” teilnehmen: Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Irak, Jordanien, Libanon, Libyen und Saudi-Arabien.

EBA und EBU sollten entsprechend ihre Regeln anpassen. Ein europäischer Wettbewerb auf Kosten des Westens zur Selbstbefriedigung Osteuropas und des Nahen Ostens ist inakzeptabel.