Wer gerne Layouts entwirft und sich ein wenig mit Wordpress auskennt, kann bei Alexander auf “Sajonara” 250 EUR oder ein Buch aus einer großen Auswahl zum Thema Web 2.0 gewinnen. Mehr Informationen und die Gewinne: hier.

Heinz-Peter Tjaden ist etwas, das man gemeinhin Korinthenkacker nennt. Nun gut, vielleicht wird diese Bezeichnung Herrn Tjaden nicht ganz gerecht, manchmal kann er ja auch begeistern. Jetzt, pünktlich zur Hessischen Landtagswahl in zwei Wochen, hat er sein ganz großes Thema gefunden: Roland Koch. Tjaden mag Koch nicht. Und obwohl er in Wilhelmshaven, ganz oben im Norden wohnt, würde er ihn nie wählen. Das klingt komisch, ist jedoch so.

Seit einigen Tagen, nein, was sag ich: seit wenigen Wochen also schreibt Heinz-Peter Tjaden seine Kontra-Koch-Kolumen auf dem seriösen Weblog von Alexander Trust. Man kann sagen, dass Sajonara seit dem weniger seriös ist. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es Konservativen weniger gefällt und den Sozialdemokraten mehr. Wenn Tjaden jedoch Koch, Hessens Ministerpräsident, für seine Meinung aufgrund von “Volksverhetzung” anzeigen möchte und dazu sogar der “Wilhelmshavener Redakteur und Schriftsteller Heinz-Peter Tjaden” einen Frankfurter Staatsanwalt kontaktiert - und sogar ein Statement erhält -, dann liegt mein Verständnis für so genannte “Gutmenschen” tendenziell bei null.

Tjaden wäre der geborene Wahlkämpfer für die SPD: Er kann polarisieren (Schröder), laut werden (Schröder), meinen alles bestimmen zu müssen (Beck und Schröder) und wenn ich es nicht besser wüsste, würde er sogar mit den Linken (Lafontaine) koalieren. Das wäre es übrigens, was mir noch fehlt: Eine Kolumne von Tjaden, wo er der SPD empfiehlt, mit den Post-Kommunisten zu koalieren. Herr Tjaden?

Gutes Ding will Weile haben: Nun endlich ist neuer-patriotismus.de online. Präsentiert werden sowohl positive als auch negative Texte zum Thema “neuer Patriotismus in Deutschland”. Als Autoren konnte ich unter anderem Alexander Trust, Johannes Vogel (Junge Liberale) oder Nils Saeger (Junge Patrioten) gewinnen.

Angela Merkel und Lisa Marie Ullrich
Die 16-jährige Schülerin neben ihrer Bundeskanzlerin Merkel
Foto: Bundesregierung/Plambeck

Lisa Marie Ullrich ist bekannt und gefragt. Zumindest war sie das gestern, urplötzlich - und das Ganze nur, weil sie als eine von acht Deutschen in Heiligendamm vorbeischauen durfte. Sie traf Bush, Merkel, Blair, Putin, Sarkozy und Co., kritisierte und forderte; lief gemütlich links neben Bush, hinter Merkel, umrungen von lauter Presse aus der ganzen Welt. Und dann noch vorhin im Live-Interview mit Anne Will in den ARD-Tagesthemen. Was ein Tag!

Das macht die 16-jährige Schülerin vom Internatsschloss Hansenberg sexy, irgendwie. Nicht anders lässt sich erklären, dass in ihrem Profil auf dem SchülerVZ bislang lediglich Jungs gratuliert haben. Wohlgemerkt: Es ist gut, ihr zu gratulieren. Den Tag wird das Mädchen womöglich nicht mehr vergessen. Doch ist es seltsam, dass sich alleine Jungs an den Glückwünschen beteiligen, wie Alexander erkannt hat. Frauen, wo seid ihr?

G8-Vertreter mit J8-Vertreter auf dem Familienfoto
Mitglieder von der “Gruppe der Acht” mit den J8-Teilnehmern auf dem Familienfoto
Foto: Bundesregierung/Kühler

Lisa Marie hat mit 74 Mädchen und Jungen aus der ganzen Welt im Rahmen des so genannten “J8-Gipfels” getagt und durfte am Donnerstag stellvertretend für die deutschen Teilnehmer in die “verbotene Zone” reisen.

Eigentlich sieht Tayger ganz süß aus, wie eben Babys stets niedlich daher kommen. Auch Ali Iscitürk, ein junger und glücklicher Vater aus Nürnberg, ist stolz auf den Nachwuchs im eigenen Hause. So veröffentlichte er vor einigen Wochen eine Website. Er stellte Fotos vom kleinen Tayger ins Netz, ganz normal, wie so viele Eltern. Doch, einen Fehler machte er: Ein Foto wurde manipuliert, von geschmacklosen Anblicken wird da berichtet. Empörung bei den Bloggern, Unverständnis über die Aufregung bei Ali.

Blogger griffen den jungen Vater an, der wehrte sich in diversen Blogs. Vorläufiger Höhepunkt: In diesen Tagen ist die Plattform blogkiller.de gestartet, eine hässlisch überladene Website, auf der Fehlleistungen von Bloggern öffentlich angeprangert werden. Mit was die Leser es zu tun haben, sieht man schnell: “Achtung, diese Seite ist im Aufbau! Gestartet am 30. Mai 2007″, steht da. “Das heißt, Ihre Kritik können Sie sich in Arsch stecken.”

Ali kritisiert vor allem gestandene Blogger, Mitglieder der Top 100-Blogcharts. Autoren, die gerne auch mal polarisieren. “Als ich merkte, dass ich auf die Kritik der Blogger antworten musste”, habe er die Website gegründet. Dann “durfte ich nicht mehr auf die Kritik auf meine Babyseite antworten, wurde gesperrt. Irgendwie musste ich meinen Dampf ablassen - und habe kurzer Hand blogkiller.de gegründet.”

Einer der kritisierten Schreiberlinge, Thomas Hoelzl aka StoiBär, hat dafür wenig Verständnis. “Die komplette Blogszene hätte das Thema schon lange wieder vergessen, wenn er sich nicht so aufgeregt hätte.” Man nehme Ali nicht sehr ernst, ist sich Thomas sicher: “Er wird jetzt noch ‘ne Weile von allen auf den Arm genommen und dann wieder vergessen werden.”

Für Ali geht es eher um Grundsätzliches. Blogs seien langweilig. “Aber ich füge immer dazu, dass sie mich langweilen, aber vielleicht nicht meine 78-jährige Nachbarin Frau Ingrid Berzl.” Er wolle nur unterhalten werden, er sei doch ein glücklicher Mensch - und inzwischen eine Größe in der Bloggerszene: “Mein Bekanntenkreis spricht mich darauf an, dass ich ein Star geworden bin.”

Außerdem wirft Ali Iscitürk der Blogosphäre vor, ihn verarscht zu haben. Diese Anschuldigungen weist Alexander Trust von sajonara.de zurück: “Ich habe Kritik geäußert, beiläufig an der Aufmachung der Seite, vor allem jedoch an der Vorgehensweise von Ali, die Privatsphäre seines Kindes ohne Nachdenken in die Online-Öffentlichkeit zu zerren.” Sein Weblog soll bewusst zu Diskussionen anregen, “ich polarisiere, um Diskurse anzuregen”, so Alexander.

Ein Ende ist derweil nicht wirklich in Sicht, zumindest von Seiten Ali Iscitürks. “Blogger sind Lebewesen und ich will zu jeden Lebewesen ein gutes Verhältnis haben, so lange es mich nicht beißt”, so der junge Vater. Doch echte Möglichkeiten zur Verbesserung des Verhältnisses räumt er seinen neuen Freunden nicht ein. “Chancen??? Ich sag’ meine Meinung, so wie die ihre Meinung sagen.”

Weblogzählung

26. April 2007

bei Alexander, da mache ich doch gleich mal mit!

Henry Maske sei Dank

31. März 2007

Seit Jahren suche ich diese beiden Lieder, dank dem Comeback von Henry Maske, was gleich live auf RTL gezeigt wird, habe ich sie endlich gefunden:

Time To Say Goodbye von Sarah Brightman und Andrea Bocelli
Conquest Of Paradise von Vangelis

Vor allem ersteres ist traurig, aber genial zugleich. Bislang habe ich beide Lieder nicht mit Maske in Verbindung gebracht… da hatte ich wohl eine schwere Wissenslücke, wie mir mein Kousin und Alexander Trust gerade klar gemacht haben.

Heute Abend ging es weiter mit “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS). Zum zweiten Mal in diesem Jahr gab es auf diesem Weblog einen Liveticker. Das heutige Motto lautete: “Power of Love”

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Superwoman Ursula Pidun hat die Readers Edition (RE) verlassen. Angeblich, wie es heißt, wegen “beruflichen Aufgaben und Zielsetzungen”. Zuvor rätselte Stefan Niggemeier, weshalb Frau Pidun mal auf der Moderatorenseite der RE gewesen ist und mal nicht. Am Ende ist die Sache natürlich klar: Es machte Schnipp und da war auch die Pidun weg. Kurz: Die letzte Moderatorin geht, die wir “alten” damals (zu relativ guten Zeiten) noch kennengelernt haben.

Derweil gab es einen LeadAward für die RE. Auf der Urkunde steht drauf, sie wäre das “Weblog des Jahres”. Alexander rätselt, wie die Readers Edition nur zu dieser Ehre gekommen ist und stellt die Vermutung auf, Dr. Michael Maier habe vielleicht auf die Tränendrüse gedrückt, damit man auch so eine nette Auszeichnung bekommt. Immerhin gilt der LeadAward als renomierte Auszeichnung für Medien.

Nebenbei bemerkt: Gratulation an die Blogger Teutonika (Gold), Elektrischer Reporter (Silber) und BILDblog (Bronze). Sportlich geben sich hingegen diejenigen, die nicht unter die Top 3 gekommen sind, wie wirres.net (es gab immerhin eine Urkunde in dreifacher Ausfertigung!). Das Handelsblatt freute sich übrigens so sehr, dass sie kurzum für ihr ausgezeichnetes Weblog (Elek. Reporter) eine einseitige Anzeige geschaltet haben.

Papa Pinguin: Neuer Hype?

15. Februar 2007

Schnappi, schnapp, schnapp, da schnappt uns der Siegel den siebten Platz der deutschen Singlecharts weg. Mit der deutschen Version von “Papa Pinguin” platzierte er - mit Hilfe von Super RTL, die das Video dazu zeigten - in den Top 10. Auch auf diversen Musikdownload-Portalen (wie Freenet) ist der Pinguin weit vorne.

Passend zum Gesang, wurde das Video mit kleinen Pinguinen animiert, die ein wenig an Lars (”Der kleine Eisbär“) erinnern. Steht uns hier ein neuer Hype bevor?

Dabei ist das Lied nicht einmal neu: 1980 trat Sophie & Magly für Luxemburg beim Eurovision Songcontest an und belegte den neunten Platz. Jetzt legt Sony BMG das Lied neu auf, sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Apropos Frankreich: Im März stieg das Lied in den dortigen Charts auf Platz 1 ein; erst nach drei Wochen wurde es wieder abgelöst.

Das Problem bei dem Lied ist das gleiche wie bei Schnappi: Keiner will es, trotzdem hört es jeder, weil es einen so großen Ohrwurm-Charakter besitzt. Aufpassen ist angesagt, sonst sind Sie demnächst noch im Pinguin-Fieber!