66 Besucher
9. Oktober 2007
Ich weiß ja nicht, ob das irgendwie lustig sein soll. Aber laut Blogcounter besuchen mich seit Juli durchschnittlich 66 Besucher am Tag. Das war im August so, im September - und ist offenbar im Oktober genauso. Immerhin kann ich so behaupten, mein Weblog wird konstant besucht; im Angesicht der Tatsache, dass ich im Juni noch 100 Besucher am Tag und im Februar sogar 103 hatte (okay, da war das Ende der Handball-WM und “DSDS”), ist es allerdings nichts, was mich sonderlich glücklich macht. Vielleicht sollte ich mal wieder mehr bloggen?
Auf und ab: TVBlogger - das Ende, oder ein Neuanfang?
5. August 2007
Eigentlich war TVBlogger nur eine Idee. Ein interessantes Medium, und eine neue Möglichkeit, im Netz zu publizieren - aus viel mehr bestand der Antrieb Daniel Richters nicht, als er mit seiner Seite anno 2004 online ging. Aus einer witzigen Idee, wurde eines der meistbesuchten Online-Magazine zum Thema Medien. Doch ob des quantiativen Erfolges: Qualitativ hält “TVB” harten Kontrollen selten Bestand.
Nun, vielleicht muss TVBlogger kein redaktionelles Wunder darstellen, eventuell ist das für den Charme der Seite gar besser. Ein Weblog ist weiterhin etwas persönliches, in den allermeisten Fällen subjektiv. Eine objektive Berichterstattung läuft dem zuwider; ein SPIEGEL als Weblog - unvorstellbar!
Der Erfolg für die Seite kam eher plötzlich: Gute Platzierungen bei Google sorgten dafür, dass TVBlogger schnell als eine der ersten Anlaufstelle bei einigen Themen besucht wurde. Zum ersten Mal sichtbar war dies bei der ProSieben-Eigenproduktion “Mein Vater, seine Neue und ich”: Einige Hundert Kommentare pupertierender Jugendlicher erfreuten sich an der jungen Schauspielerin Sydney Gersina - und brachten dem Weblog hohe Besucherzahlen; die Kommentarfunktion, alsbald geschlossen.
Netzeitung, n-tv.de: “Alle nannten die Seite”
Doch der Durchbruch kam für die Seite bei “Deutschland sucht den Superstar”. Analysen, Kommentare, Quotenmeldungen und Live-Ticker zur RTL-Sendung brachte TVBlogger nicht nur die Kritik ein, sie sei von RTL bezahlt. Gleichzeitig sorgte die Casting-Sendung für Abstürze des Servers und hohe Besucherzahlen. Der Hype zahlte sich am Ende aus: TVBlogger brachte eine skurille Geschichte, die renommierten Nachrichtenagenturen ddp und dpa nahmen die Geschichte auf - netzeitung.de, n-tv.de, das Weblog von TV Spielfilm, alle nannten die Seite.
Bei einer anderen Geschichte machte die “Bild”-Zeitung mit der Geschichte auf, das Ausscheiden von Didi Knoblauch sei bereits im RTL-Videotext aufgetaucht, bevor die Ergebnisse bekannt wurden. TVBlogger berichtete als erste Seite überhaupt. Doch leider, Ernüchterung: Keine Nennung der Quelle in der “Bild”; Enttäuschung auch wegen den geschätzten Kollegen: DWDL.de nannte ebenfalls sich selbst als Quelle statt den jungen Medien-Publizisten den Erfolg zu gönnen.
Der Triumph durch DSDS, ausgebaut später bei “Germanys Next Topmodel” & Co., wurde zur erst im Frühjahr zu Ende gegangenen Staffel IV jedoch brav verschwiegen. Kommentare wurden gesperrt, die Berichterstattung gedrosselt. Ein neuer Führungsstil: Statt Bänker Richter übernahm federführend Verkäufer Michael Pliet.
Ein-Mann-Chefredaktion: “Informativ, doch öfters fehlerbelastet”
Pliet, ein junger, engagierter Hesse, ist der Chefredakteur neben Daniel Richter und in diesem Jahr der mit Abstand aktivste Redakteur. Seine Artikel: Informativ, doch öfters fehlerbelastet - mit bezeichnend für das neue TVBlogger. Einige Leser kehrten der Seite den Rücken, Kritik wurde immer lauter. Doch statt sich selbst zu hinterfragen, versucht die vermeindliche Ein-Mann-Chefredaktion zu erklären, wie man mit Kritik umgeht - ein typisches Instrument bekannt aus Foren, wo eine Gemeinschaft kurz davor ist, sich selbst aufzulösen.
Doch trotz der vielen Kritik, bleibt bei TVBlogger der Charme eines Blogs, einer übersichtlichen Seite, abseits als Alternative zu DWDL, zu Quotenmeter und wie sie alle heißen. Gerne wird von diesen Seiten geleugnet, TVBlogger sei gar kein Medienmagazin. Dabei gelingt den TVBloggern, trotz vieler Macken, zu unterhalten.
Es wäre schade, wenn das Projekt untergehen würde. Redaktionelle Änderungen und eine Besinnung auf die Kernkompetenzen wären etwas, das man in Erwägung ziehen sollte. Vor allem, um an alte Erfolge anzuknüpfen - und nicht nur damit zu werben, quantitativ weiterhin interessant zu sein, hohen vierstelligen Besucherzahlen sei Dank.
Hinweis: Ich war selber lange Zeit bei TVBlogger und vor allem bei der Berichterstattung über DSDS intensiv einbezogen. Dieser Beitrag soll nicht als Abbrechnung, sondern vielmehr als Weckruf für die Verantwortlichen verstanden werden.
Viel Prominenz vor meiner Tür
9. Juni 2007

Schaute in Eschborn vorbei: DSDS-Star und Sängerin Lisa Bund
Viel Lärm heute Morgen auf dem Sportplatz nur unweit meines Zuhauses. Mal wieder ein Turnier, dachte ich. Gegen 13:30 Uhr kommt dann plötzlich Gesang - Lisa Bund, bekannt von DSDS, interpretierte ein Lied. Bewaffnet mit einer Fotokamera, machte ich mich auf den Weg zur Sportanlage Westerbach.
Unter dem Motto “Kicken wie meine Stars” im Rahmen von Girls Wanted versammelten sich Familien vorwiegend mit jungen Mädchen, um zusammen ein Turnier, den “Sommer Cup 2007″, zu veranstalten. Dazu sind auch Steffi Jones und Renate Lingor (siehe Bild rechts) gekommen. Beide haben (bzw. sind noch aktiv) für die Fußballnationalmannschaft der Frauen gespielt. Nach 111 Einsätzen gab Jones erst im März ihren Rücktritt aus der Mannschaft bekannt. Zusammen mit Renate Lingor spielt Jones beim 1. FFC Frankfurt, der amtierende deutsche Meister. Die beiden gaben mit Lisa Bund ab 13:45 Uhr Autogramme. Ein Tross von jungen Mädchen bewegte sich zu einem kleinen Zelt, wo es die Signaturen gab. Erst im März war bei uns in Eschborn Dieter Bohlen für eine Autogrammstunde. Lisa Bund, inzwischen ganz Medienprofi, wies noch darauf hin: “Ich habe ganz vergessen zu sagen - kauft meine CD, die Ende Juli herauskommt!” Auf die Frage, wie der Song denn heißen würde, meinte sie: “Das muss sich erst noch entscheiden.” Zwei Namen sind zurzeit in der engeren Wahl, so die Hattersheimerin.
Was die Menschen diese Woche so bewegte
6. Mai 2007
Die vierte DSDS-Staffel ist vorrüber; trotzdem ist die Interesse daran weiterhin unbeschreiblich. Die User interessiert vor allem die Frage mit dem “Knebelvertrag”. Sowohl generell als auch auf Max Buskohl bezogen. Außerdem betont die BILD-Zeitung ja stets, dass Sieger Mark Medlock schwul sei. Dauerbrenner ist die Band Silvashado (wann kommt eine CD?), bei der DSDS-Kandidatin Francisca Urio singen soll. Achja: Wo kommt überhaupt Lisa Bund her?
Themawechsel. Sagen Sie mir bitte, wie oft Stefan Kretzschmar in der ARD gewesen ist. Interessant ist auch der Aspekt, was die Al-Qaida mit einer “sozialen Bewegung” zu tun haben soll. Apropos Al-Qaida: Es gab schon seit längerem kein Anschlag mehr auf die USA (Gott sei Dank). Aber Gabor Steingart wäre möglicherweise demnächst mitten drinnen: Wechselt er doch im Sommer seinen Arbeitsplatz nach Washington D.C.
Orientierung ist nicht jedermanns Sache, oder warum fragen sich einige, wie man zum HSV-Handball kommt? Was ist überhaupt mit Lukas Podolski los? Einst erzielte er gegen San Marino vier Tore. Und heute? Kein Super-Poldi mehr.
Top-Thema von heute: Wer wird neuer französischer Präsident. Die Franzosen entscheiden am heutigen Sonntag in der Stichwahl: Gewinnt Royal oder Sarkozy? Einige beschäftigen sich noch mit dem Fernsehduell am Mittwoch, zu dem es auch einen Stream gab.
Zu guter Letzt wollte jemand vom WDR wissen, wie Lanzarote im Juli ist. Na, hat da etwa jemand statt gearbeitet seinen Sommerurlaub geplant?
Was das hier alles soll? Mehr bei Timo Heuer.
Mark Medlock ist Superstar!
5. Mai 2007
Gott sei Dank: Martin ist es nicht! Der neue “Superstar” ist Mark Medlock. Glückwunsch! Ein Sieger aus Hessen.

Freude beim Gewinner: Mark Medlock (li.) mit seinem Bruder. / Foto: RTL & Gregorowius
Mark singt das von seinem Freund Dieter Bohlen komponierte Lied “Now or never”, das wir in den nächsten Tagen wohl öfters hören werden. Ein Nummer 1-Lied wird es sicherlich - wie so viele Songs von Bohlen. Im Übrigen wählten Mark 78,02 Prozent der Zuschauer.
Geld, statt Superstar
29. April 2007
Das Format hatte über zehn Millionen Zuschauer. Kämpfte gegen Quotengirant “Wetten, dass..?”. Am Ende bleibt ein Durchgeknallter und ein Blauäugiger übrig. “Deutschland sucht den Superstar” macht viel Geld, aber keinen Superstar, meint Frederic Schneider.
“Ich hab’ die Haare schön”, trällerte eine kräftige Frau einst in ein Mikrofon des Kölner Senders RTL. Es ist nur wenige Monate her, als diese Szene, gedreht auf Mallorca, im freien Fernsehen gezeigt wurde. Seit dem sind aus tausenden Kandidaten zwei Favoriten geworden. In der Kouriösität hat sich jedoch nichts verändert: DSDS ist und bleibt ein medial hervorragend inszeniertes Konzept. Monoton und frech wie eh und je.
Dass es bei Deutschlands Suche nach seinem Superstar weniger um Talent, als vielmehr um Vermarktbarkeit geht, bewies in gewohnter Manier der gestrige Abend. Lisa Bund, die in einem kleinem Geschäft in Hattersheim (bei Frankfurt am Main) arbeitet, und sich dort in das Goldene Buch der Stadt eintragen durfte - was bei den älteren MitbürgerInnen zu viel Unmut führte -, unterlag, trotz besserer Stimme, einem 16-jährigen Bub. Klar, der Junge sieht doch irgendwie smart aus, blaue Augen hat er; stets brav und der ideale Freund für pubertierende Mädchen, im DSDS-Jagon auch “Zahnspangenfraktion” genannt. Übrigens heißen “Tokio Hotel”-Fans genauso.
Dabei war Martin Stosch, wohnhaft in Bayern, letzte Woche noch rausgeflogen. Bis Max Buskohl erkannte, dass DSDS nichts für ihn ist. Lieber wolle er mit seiner Band “Empty Trash” auf Tour gehen, statt ein von Dieter “Poptitan” Bohlen komponiertes Lied auf Platz 1 der deutschen Charts zu singen. Also ging er - freiwillig. Nachgerückt ist Stosch, der zusammen mit dem verrückten Mark Medlock aus Offenbach um den Sieg kämpft - um einen Plattenvertrag und einen Nummer 1-Hit. Lisa Bund kehrt zurück an ihre Arbeitsstelle, außer jemand hat mit dem jungen Mädchen Erbahmen und lässt sie einen Song aufnehmen.

Die Finalisten Martin Stosch und Mark Medlock mit der unterlegenen Lisa Bund. / Bild: RTL & Gregorowius
Freilich muss sie sich dafür in Geduld üben: Acht Wochen nach dem Finale (kommenden Samstagabend) darf sie ohne RTLs Erlaubnis nirgends auftreten, so steht es im Vertrag (oftmals “Knebelvertrag” genannt). Mit diesem Problem hatte diese Woche erst Stefan Raab zu tun, der Max Buskohl gerne in seiner Sendung “TV total” (ProSieben) auftreten lassen wollte; bis Buskohls Band auf Platz 1 der Charts sei. RTL sagte nein, und Raab wehrte sich mit “Freiheit für Max Buskohl”-Rufen im Studio, zusammen mit seinem Publikum, das bewaffnet mit Schildern (”RTL ist kriminell”, “1, 2, 3, gibt den Buskohl frei”) den Auftstand probte. Kündigte er Mittwoch und Donnerstag in seiner Sendung noch eine Demonstration im DSDS-Studio (”Wir haben rund 120 Karten”) an, blieb es in der Realität gestern bei - nichts. Kein Wort von den Superstars-Moderatoren über die Forderung des TV-Entertainers, kein Raab-Anhänger, der Buskohls Freiheit forderte.
Nun steht der schrille Bohlen-Liebling Medlock im Finale, zusammen mit dem 16-jährigen Mädchenschwarm Martin Stosch. Wer am Ende siegt, ist eigentlich auch egal. Es gibt traditionell nur einen wahren Sieger und der kommt vom Rhein: RTL.
Abschied vom DSDS-Schauen
29. April 2007
“Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) ist für mich gestorben. Zumindest für diese Staffel. Dabei schien es Mitte der Woche noch spannend zu werden: Zwischen Stefan Raab (”TV total”) und der RTL-Presseabteilung gab es einige Wortgefechte, hervorragend medial insziniert (ich berichtete). Nach dem freiwilligen Aus von Max Buskohl, wollte Raab den Sänger mit seiner Band “Empty Trash” zu sich einladen; RTL sagte nein, Raab griff - wie oft - zu satirischen Mitteln und kreierte ein Bild mit der Aufschrift: “Seit 196 Tagen Gefangener von R.T.L.” Geschafft hat es Stefan Raab immerhin auf den Titel der BILD-Zeitung. Das hatte sowohl etwas für ProSieben, als auch für RTL: Die zuletzt immer schwacher gewordenen Einschaltquoten (”TV total”) verbesserten sich von einem Tag zum anderen, und es gab wieder einen Grund, DSDS zu schauen.
Spannend wurde die angekündigte Demonstration von Raab (”Wir haben 120 Karten für die Sendung”) für die Freiheit Buskohls gestern Abend (ab 20:15 Uhr) erwartet. Aber sie kam nicht. Schade, eigentlich. DSDS wird immer monotoner, etwas Abwechslung hätte gut getan. Seit gestern gibt es keinen Grund mehr, weiter zuzuschauen. Denn: Verarschen, so sagt ein bürgerlicher Spruch, kann ich mich selber.
Martin Stosch, der 16-jährige Mädchenschwarm mit blauen Augen, kehrte auf die Bühne zurück, obwohl die Zuschauer ihn letzten Samstag noch rausgewählt hatten. Er trat als Ersatz für Buskohl auf. Vor einer Woche unterlag er sowohl Buskohl, Frau Bund, sowie Herrn Medlock. Nunmehr kämpft der Blauäugige gegen Bohlens Liebling um den Sieg - um einen Plattenvertrag und mindestens einem Nummer 1-Hit.
Ich hatte mich so auf ein rein hessisches Finale gefreut, zwischen Lisa Bund (Hattersheim) und Mark Medlock (Offenbach). Jetzt kämpft der “Schwule” (Spiegel Online) gegen den Schwarm. Ohne mich.
RTL: Keine Hilfe für TV total
26. April 2007
Eigentlich doch eine nette Idee: Max Buskohl bei “TV total” solange auftreten lassen, bis er mit seiner Gruppe “Empty Trash” auf dem ersten Platz der Hitparade ist. Leider, leider macht RTL dem einen Strich durch die Rechnung. Laut den DSDS-Reglements darf ein Teilnehmer des Castings bis acht Wochen nach dem Finale (im Mai) ohne der Erlaubnis von RTL keine anderen Verpflichtungen wahrnehmen.
Dabei appellierte Stefan Raab doch gestern Abend so schön an RTL, er sagte vor laufender Kamera: “Ein junger Mann, 18-jährig, fast noch ein Kind, der nur das tun will, was sein Herz ihm sagt, für den Musik die Luft zum Atmen ist - und ihr wollt ihm einfach den Sauerstoffhahn abdrehen?”
Keine Chance, sagte RTL-Pressesprecherin Anke Eickmeyer auf meine Anfrage. “Warum sollten wir den schwachen Quoten von TV total auf die Sprünge helfen?”, fragt sie. “Wir verstehen ja das Interesse von ProSieben, von der Öffentlichkeit, die wir mit DSDS haben, profitieren zu wollen. Allerdings sind wir bei der Suche nach Hilfsmaßnahmen für TV total die falsche Adresse.” Und einen Seitenhieb gibt es obendrein: “Vielleicht ärgert Stefan Raab ja auch, dass er erst kürzlich mit Schlag den Raab gegen DSDS so deutlich verloren hat.”
Ja, da scheint es so, als spielt gerade RTL gegen ProSieben, DSDS-Presseabteilung versus Stefan Raab. Wer am Ende der Sieger ist, steht offen. Übrigens bot Raab dem Max ja an, die Kosten zu übernehmen, falls Buskohl dem Vertrag mit RTL zuwiderhandelt und eine Vertragsstrafe aufgebruhmt bekommt. Auch das stößt bei Frau Eickmeyer auf Unmut: “Wir finden es bedenklich, dass unser Wettbewerber ProSieben Teilnehmer an RTL-Sendungen wie Max öffentlich zum Vertragsbruch aufruft.”
Zu guter letzt: Raab kündigte an, am Samstag (20:15 Uhr, live RTL) während der Sendung für die “Freiheit” von Max zu demonstrieren. Er habe über 100 Karten für das Studio, kündigte er gestern auf ProSieben an. Ob das hohle Pharsen sind, oder ein lustiger Plan ist, erfahren wir spätestens am Samstagabend.
Singt Max Buskohl bei Raab? Ja, nein?
25. April 2007
Ich mag sueddeutsche.de ja eigentlich und schaue immer wieder vorbei, aber - nein, so läuft das nicht … In einem Bericht über Max Buskohl, der freiwillig bei DSDS ausschied, kommt es zu einem fatalten Widerspruch. In der Überschrift heißt es, Max dürfe nicht bei Stefan Raab auftreten, im Bild, direkt links daneben, heißt es: “‘Superstar’ Max singt jetzt bei Stefan Raab.” Ja, was denn nun?

Darf er, oder darf er nicht? Was denn nun? - Screenshot von sueddeutsche.de
Laut einer dpa-Meldung, auf die sich die Online-SZ bezieht, hat Sender RTL Buskohl einen Auftritt in TV total zumindest verboten. Laut Vertrag dürfe Max bis acht Wochen nach dem Finale von DSDS nicht wo anders ohne RTLs Erlaubnis auftreten.
Jürgen Kuttners Videoblog für die Netzeitung
12. April 2007
Langsam aber sicher wird die Netzeitung (NZ) moderner und nutzt die Möglichkeiten des Web 2.0. Erst Anfang März ist mir aufgefallen, dass sie YouTube-Videos in die Seite integriert. Nun gibt es auch einen Videoblog über YouTube bei Deutschlands erster Zeitung, die ausschließlich im Internet erscheint. Autor und Sprecher ist Jürgen Kuttner, seines Zeichens Radiomoderator und Vater der schnuckeligen Sarah Kuttner, die viele sowohl von MTV als auch von VIVA kennen. In der ersten Folge ihres Vaters geht es um “Superstars”, DSDS wird auf die Schippe genommen, stolze 17 Minuten und eine Sekunde laaaang. Man muss etwas Humor haben, um diese “Kuttner-Show” (Klasse Name!!! Von der Tochter geklaut) zu mögen, insgesamt ist sie aber ganz durchschnittlich, die zweite Folge werde ich mir anschauen.