Frankfurt erhält Lizenz ohne Bedingungen
18. April 2008
Vor wenigen Jahren stand Eintracht Frankfurt noch kurz vor dem Zwangsabstieg, heute stehen die Hessen so gut da wie lange nicht mehr. Gestern erhielt der Verein von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Lizenz für die kommende Saison - ohne Auflagen oder Bedingungen. Insgesamt plant die Eintracht mit einem Umsatz in Höhe von rund 63 Millionen EUR und konnte bis zum Stichtag am 31. Dezember 2007 16,4 Millionen EUR Eigenkapital ausweisen, das entspricht laut “Frankfurter Neue Presse” einer Quote von 45,9 Prozent, welche sonst nur der FC Bayern erreicht.
Quasi zur Feier des Tages verlängerte Benjamin Köhler außerdem seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2011.
April, April: Caio bleibt Frankfurter
1. April 2008
Etwas erstaunt hatten gestern Morgen Leser der “Frankfurter Neue Presse” (FNP) den Sportteil aufgeschlagen und die Meldung “Caio zurück nach Brasilien” gelesen. Demnach sei der brasilianische Stürmer am Samstag etwas überhastet zurück in seine Heimat geflogen, was Vorstandschef Heribert Bruchhagen mit den Worten “Reisende soll man nicht aufhalten” harsch kommentierte. Viele Menschen der Rhein-Main-Region vielen auf den Scherz herein, vor allem weil auch eintracht.de als Top-Meldung darüber berichtete. Am Nachmittag gab es dann die Entwarnung: Caio sei “gesund und torhungrig wie immer” beim Training gewesen. Mit allen Beteiligten sei die Sache abgesprochen worden, so die Internetpräsenz der FNP.

Entwarnung: eintracht.de machte beim Aprilscherz der FNP mit
Peinlich, peinlich, SPD!
10. Juli 2007
Große Panne für die hessische SPD: Das Strategiepapier für den Landtagswahlkampf von Andrea Ypsilanti ist - ungewollt - an die Öffentlichkeit gelangt. Ein öffentlich bekanntes Strategiepapier sei wertlos, kommentiert die Frankfurter Neue Presse den Vorfall, die die Panne publik gemacht hat. In dem Papier schreibt Ypsilanti detailliert, dass die SPD bei der Wahl nur Erfolg haben könne, wenn sie polarisiert. Außerdem wird darin beschrieben, wie die SPD auf die einzelnen Attacken von CDU-Kandidat Roland Koch reagieren müsse. Ob die SPD jetzt eine neue Strategie entwerfen muss?
Druckindustrie legt die Arbeit nieder
12. Mai 2007
Unsere regionale Zeitung “Frankfurter Neue Presse” (FNP; bzw. lokal “Höchster Kreisblatt”) erschien heute nur in eingeschränkter Fassung: Der überregionale Bereich ist weitesgehend wie immer; der lokale Zeitungsteil wurde jedoch sehr stark gekürzt. Das heißt: Normalerweise gibt es für jeden Ort eine eigene Seite (manchmal auch nur eine halbe Seite, für Hofheim zum Beispiel auch zwei), heute teilten sich geschätzte 50 Orte fünf Seiten.
Der Grund: Mitarbeiter der Druckindustrie streiken, wie unter anderem die Netzeitung meldet. Inszinierende Vereinigung ist Verdi. Gefordert werden 6,5 Prozent mehr Lohn in den kommenden zwölf Monaten. Die Arbeitgebervertretung bietet deutlich weniger.
Betroffen vom Streik ist unter anderem das Druckhaus in Neu-Isenburg, wo auch ein Teil der Frankfurter Allgemeine Zeitung und die FNP gedruckt wird.
Was und wer ist ein “A-Blog”?
19. Januar 2007
Was sind überhaupt “A-Blogs”? Sind damit Weblogs gemeint, die richtig arschig sind, täglich provozieren und nichts Sinnvolles rüberbringen? Oder hat das “A” einen Stellenwert, möchte es etwas nummerieren? Ist das “A” also wichtiger als das “B”?
Viele Menschen haben in der Vergangenheit das Wort “A-Blog” in den Mund genommen, obwohl von Seiten der Blogosphäre nicht einmal klar und deutlich festgelegt wurde, wann sich ein Weblog denn überhaupt so bezeichnen darf.
Die Frankfurter Neue Presse (FNP) widmete sich am 28. Oktober vergangenen Jahres dem Thema: Im überregionalen Teil der Zeitung gabs ein einseitiges Spezial. Unter dem Begriff “A-Blog” versteht die Redaktion folgendes - und nennt zugleich vier Blogs, die dem Namen würdig sind: “Was sie schreiben, ist in der Blogosphäre die Nachricht des Tages. A-Blogs sind die am meisten gelesenen in Deutschland, darunter Spreeblick.de, Bildblog.de, TV-Blogger und die Riesenmaschine.”
Ich finde die Beschreibung in Ordnung. Und wenn auch das BILDblog von manchen Bloggern nicht als Weblog anerkannt wird, zählt es für mich doch als das bekannteste Weblog überhaupt. Dass TVBlogger ebenfalls genannt wurde, finde ich eine nette Geste, immerhin schreibe ich dort auch; und es wurde bereits von ddp und dpa zitiert. Rund 10.000 Besucher hat das TV-Blog täglich.
Es ist auch eine Sache der Sichtweise, was ein “A-Blog” ist. Gehen wir nach den Deutschen Blogcharts, liegt die FNP-Redaktion etwas daneben. Gehen wir nach dieser Rangliste, so bewerten wir, wie oft die Blogs von anderen Bloggern zitiert werden.
Viele aktive Teilnehmer der Blogosphäre denken, wichtige Blogs sind diejenigen, die von anderen Bloggern am meisten gelesen werden. In diesem Fall darf man Seiten wie sixtus.net dazu zählen. Und auch netzpolitik.org und Don Alphonso würden ganz vorne mitspielen.
Fakt ist, dass es die Menschheit eigentlich überhaupt nicht interessiert, was Blogger “Hans” meint. Wichtig ist, was die gesamte Gesellschaft denkt. Und da ist nunmal BILDblog unumstritten die Nummer eins, gefolgt vom Rechtsanwalt Udo Vetter; Spreeblick und TVBlogger würde ich dazu zählen.
Diese Kategorisierung ist subjektiv. Deshalb meine Frage an die Blogosphäre: Was ist für euch ein “A-Blog”, welche Blogs sind diesem Begriff würdig?
TVBlogger dreht auf - verschätzt es sich?
2. November 2006
Am Samstag las ich in der “Frankfurter Neuen Presse” im überregionalen Teil einen einseitigen Artikel zum Thema Web 2.0. Ganz unten, in einem erläuternden Kasten, wurde TVBlogger im gleichen Atemzug wie BILDblog als so genanntes “A-Blog” genannt. Kürzlich berichtete außerdem die “Frankfurter Rundschau” über BILDblog und TVBlogger - als Beispiele für gutbesuchte Seiten. Schön, was aus der Seite von Daniel Richter geworden ist, ein alter (ehemaliger) Internetfreund von mir. Ich schrieb auch eine lange Zeit für “TVB”.
Inzwischen wird das Projekt ergänzt durch weitere Projekte. Diese Woche startete das TVWiki, welches schon zu meinem Abschied aus der Redaktion Anfang des Jahres in Arbeit war. Eine nette Idee. Und heute kam dazu: Ein Forum. Ein vBulletin 3.6. Daniel nennt das Forum Fernsehtalk - inspiriert von Dominik Hahn, ein alter Hase aus der Boardunity. Es gab ja schon einmal ein Forum von “TVB” - damals floppte es. Floppt es auch diesesmal? Immerhin: Die Besucherzahlen sind auf TVBlogger größer als damals. Mehr als 10 000 Besucher kommen täglich vorbei - darunter zahlreiche Stammbesucher. Trotzdem: Die Inhalte sind in letzter Zeit schon weniger geworden, beziehungsweise werden erst am Abend eingestellt. Ob es die Redaktion schafft, noch zwei weitere Projekte zu betreuen, die viel Pflege brauchen? Oder sollte man sich nicht lieber auf die eigentliche Arbeit konzentrieren? - Das Schreiben.