Wahnsinn! Eine große Aufregung, als das US-amerikanische Studio “Blizzard Entertainment” gestern ein neues Computerspiel angekündigt hat: StarCraft 2. Endlich. Seit Monaten predige ich in meinen Artikeln in der Spielebranche, ein zweiter Teil des weltweit erfolgreichsten RTS (Echtzeitstrategie-Spiel) aller Zeiten müsse endlich her. Jetzt wurde mein Gebet erhört.

Und die Spielebranche spielt verrückt. Das “Krawall Gaming Network” bestand gestern bis auf zwei Nachrichten nur aus SC 2-Meldungen. Die GameStar war in seinem Onlineangebot auch schnell mit Meldungen überseht. Der Branche tut so etwas gut. Das Tagesgeschäft ist eher langweilig, große Zuschauermagnete entstehen nur mit Großartigem wie Half-Life 2 oder eben StarCraft 2. Interessant ist auch ein Video auf YouTube, das die Reaktionen vor Ort in Südkorea, wo StarCraft 2 gestern Vormittag angekündigt wurde, demonstriert. Im Übrigen hat die Ankündigung ein ganzes Olympiastadion in Seoul gefüllt.

Mehr über das Spiel, die Fanreaktionen und den ganzen Wahnsinn in einem - wie ich finde - großartigen Artikel, den ich gestern zusammen mit zwei Kollegen auf GamePorts verfasst habe.

Das Thema “Killerspiele” scheint die Menschen zu interessieren. Nicht nur, dass es am Montag und Dienstag (ergo: zwei Tage hintereinander), jeweils das Topthema bei den ARD “Tagesthemen” und dem ZDF “Heute Journal” war. Nein, auch viele andere Medien haben inzwischen unzähliche Beiträge gebracht - stern.de, zeit.de, vor allem Spiegel Online und die Netzeitung. Ganz zu schweigen vom Internet-Angebot der GameStar, die täglich Interviews bringen. Inzwischen findet die Spielebranche auch in den General Interest-Medien Gehör. Auch mein Kommentar “Amoklauf und Killerspiele?” ist beliebt. Er erschien neben GamePorts und diesem Weblog auch auf exalo.eu und der Readers Edition - inklusive einigen Kommentaren. Andere Meldungen von mir wurden zwischen 400 und über 1 000 Mal auf GamePorts geklickt, eine Meldung erschien darüberhinaus auf onlinezeitung24.de. Das ermuntert mich gleich, das Thema weiter zu behandeln. Leider beharren immer noch viele Politiker auf ein Verbot von so genannten “Killerspielen”.