Viele LeadAwards - sogar für die Readers Edition
3. März 2007
Superwoman Ursula Pidun hat die Readers Edition (RE) verlassen. Angeblich, wie es heißt, wegen “beruflichen Aufgaben und Zielsetzungen”. Zuvor rätselte Stefan Niggemeier, weshalb Frau Pidun mal auf der Moderatorenseite der RE gewesen ist und mal nicht. Am Ende ist die Sache natürlich klar: Es machte Schnipp und da war auch die Pidun weg. Kurz: Die letzte Moderatorin geht, die wir “alten” damals (zu relativ guten Zeiten) noch kennengelernt haben.
Derweil gab es einen LeadAward für die RE. Auf der Urkunde steht drauf, sie wäre das “Weblog des Jahres”. Alexander rätselt, wie die Readers Edition nur zu dieser Ehre gekommen ist und stellt die Vermutung auf, Dr. Michael Maier habe vielleicht auf die Tränendrüse gedrückt, damit man auch so eine nette Auszeichnung bekommt. Immerhin gilt der LeadAward als renomierte Auszeichnung für Medien.
Nebenbei bemerkt: Gratulation an die Blogger Teutonika (Gold), Elektrischer Reporter (Silber) und BILDblog (Bronze). Sportlich geben sich hingegen diejenigen, die nicht unter die Top 3 gekommen sind, wie wirres.net (es gab immerhin eine Urkunde in dreifacher Ausfertigung!). Das Handelsblatt freute sich übrigens so sehr, dass sie kurzum für ihr ausgezeichnetes Weblog (Elek. Reporter) eine einseitige Anzeige geschaltet haben.
Holtzbrinck: StudiVZ an erfahrenen Verlag verkauft
4. Januar 2007
Das stark in die Kritik geratene Studentenportal StudiVZ hat den Besitzer gewechselt. Der Verlag Holtzbrinck (Die Zeit, Handelsblatt) hat das Web 2.0-StartUp-Unternehmen für “deutlich unter 100 Millionen Euro” erworben; Spiegel Online meldete gestern, StudiVZ ging für 100 Millionen weg. Andere Medien sprechen von 50 bis 85 Millionen. Eine offizielle Summe wurde nicht genannt.
Das Holtzbrinck-Tochterunternehmen “Holtzbrinck Ventures GmbH” ist bereits an der Community beteiligt gewesen, mit einem Startkapital von zwei Millionen Euro.
Eine interessante Wendung. In letzter Zeit gab es für StudiVZ nur negative Presse. Holtzbrinck macht aus dem Unternehmen sicherlich wieder ein Prestigeprojekt. Der Verlag hat genügend Erfahrungen gesammelt und kann sich als Inhaber der renomierten “Die Zeit” sicherlich keine (weiteren) Missgeschicke bei StudiVZ leisten. Übrigens: Die beiden Gründer sind weiterhin in die Community in Führungspositionen einbezogen.