Am Samstag steigt DIE Musik-Veranstaltung des Jahres: Live Earth. Eigentlich wollte ich mit meinem Kousin (”Meister”) nach Hamburg, zum einzigen deutschen Konzert, fahren - doch ist uns das zu teuer.

Gott sei Dank ist N24 live den ganzen Tag dabei, ProSieben zeigt eine Zusammenfassung. In Hamburg treten super Acts auf, unter anderem: Juli, Katie Melua, Michael Mittermeier, Reamonn, Shakira und Silbermond. Los geht es in der Hansestadt um 14 Uhr!

Analog zu Live 8, treten Künstler in Städten auf der ganzen Welt auf: “Giants Stadium” in New Jersey (u.a. Akon, Alicia Keys, The Police), an der Copacabana (z. B. Jennifer Lopez), Cradle of Humankind in Südafrika, im “Aussie Stadium” in Sydney, Chiba in Japan (u.a. Linkin Park), in Kyoto, ebenfalls Japan, beim Oriental Pearl Tower in Shanghai (z. B. Sarah Brightman [Stichwort: "Time To Say Goodbye"]), sowie im “Wembley Stadium” in London (u.a. Black Eyed Peas, Genesis, Madonna, Metallica, Red Hot Chili Peppers und Snow Patrol) und auf der Rothera-Station in der Antarktis, wo ausschließlich die Hausband Nunatak spielt.

Hintergrund der Veranstaltung ist statt Afrika dieses Mal die globale Klimaerwärmung. Initiator ist der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore. Weltweit werden rund zweieinhalb Milliarden Zuhörer und -schauer erwartet.

So macht man Politik

9. Juni 2007

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy
Sarkozy drohte Bush mit vorzeitiger Abreise. Der französische Präsident hier mit Angela Merkel
Foto: Bundesregierung/Kühler

Nicolas Sarkozy scheint noch ein Politiker zu sein, der mit Herz bei der Sache ist - oder zumindest Bereitschaft zeigt, Opfer zu bringen. Um George W. Bush dazu bewegen, beim Thema Klima einzulenken, habe Sarkozy mit seiner vorzeitigen Abreise gedroht, berichtet heute Spiegel Online unter Berufung auf ein geheimes Protokoll eines Sherpas. Sarkozy habe außerdem gesagt, er wolle lieber ohne Abmachung nach Frankreich zurückkehren, statt mit einer schlechten Abmachung. Liebe Politiker: So gehört sich das, beherzigt es.