Hab’ Erbarmen, Hitze!
28. Juli 2007
Die Hitze siegt über Lanzarote: Mehr als 35 Grad, der sonst so gelobte frische Wind entpuppt sich als Föhn. Unerträglich heute, draußen zu sein - ohne regelmäßige Abkühlung halte ich es nicht aus.
“Playa Honda” – östlich von ACE
21. Juli 2007
Strände gibt es auf der kanarischen Insel Lanzarote genügend. Doch ob der Vielfalt, wähle ich zumeist den eigentlich unbequemsten aus. “Playa Honda” heißt der ellenlange Strand im Süden Lanzarotes, zwischen Urlaubsort “Puerto del Carmen” und der Inselhauptstadt Arrecife. Oder, anders formuliert: Östlich von “Guaciemeta”, der Flughafen von Lanzarote (Kürzel: ACE). Dreht man sich 90 Grad nach rechts, schaue ich parallel zur Start- und Landebahn.
Das ist vor allem donnerstags ein Augenschmaus – und, im Gegensatz zu dem, was man vielleicht denkt, nicht einmal unangenehm. Zwar macht es hin und wieder etwas Lärm, doch stört dieser eher wenig. Interessant ist hingegen, wenn, wie am Donnerstag, richtig etwas los ist auf dem Flughafen. Da warten auch schon einmal zwei Flugzeuge auf die Starterlaubnis, während vom Atlantischen Ozean kommend ein anderes gerade im Landeanflug ist. So voll wird es auf “Guaciemeta” mitunter, dass die Flug-Gesellschaft “XL” sogar auf dem Vorfeld Platz nehmen muss.
Donnerstag ist Briten-Tag: Eine Airline nach der anderen von der Insel hebt ab oder landet auf Lanzarote - “First Choice Airways”, “Thomas Cook Airline”, wie sie alle heißen.
Am tollsten finde ich es jedoch immer noch, wenn das spanische Militär Flugübungen macht. Im letzten Jahr durfte ich beobachten, wie die Piloten gelandet und gleich wieder durchgestartet sind. Am vergangenen Donnerstag, als ich gerade auf dem Weg zur Ferienanlage war, kreisten wieder vier Kampfflieger über “Honda” und dem Flughafen, brav in Formation.
Wind ist das Zauberwort
18. Juli 2007
Stefan beschwerte sich ja, dass es in Deutschland ach so heiss sei - und wir hier auf Lanzarote nur 27 Grad hätten. Gut, manchmal haben wir auch über 30. Das Zauberwort hier lautet, schlicht und einfach: Wind. Der macht die Hitze ertragbar, kann jedoch auch stören: In Arrecife wehte es mich in der Einkaufsstraße vorhin fast weg.
Das Wetter: Viiiieeeel zu heiß
16. Juli 2007
Also ich weiß ja nicht, warum der Frederic unbedingt in den Urlaub nach Lanzaote wollte. Wegen des Wetters wahrscheinlich nicht. Die Vista-Sidebar meint, dass hier 34°C 37°C (15:30) draußen sind und ein Thermometer zu meiner Linken meint, dass es 32°C drinnen sind.
Die Windows-Sidebar meint grad auf Lanzarote wären es 27°C - das wäre hier auch notwendig, finde ich. Ich finde es auf jeden Fall 5-10°C zu warm hier. Auf das das nächste Gewitter Abkühlung bringt (aber so wie ich den Wetterbericht flüchtig gehört habe, soll es wohl die Woche über genau so weitergehen :( )
Hallo!
13. Juli 2007
Mit dieser vielversprechenden Überschrift fingen bereits andere Weblogs an. Aber ich möchte hier keineswegs etwas “anfangen”, nein ich mache hier eher einen auf Urlaubsvertretung. Unser aller Frederic wird nämlich ab morgen vor allem durch seine Abwesenheit glänzen und die drei Wochen darauf auf Lanzarote verbringen. Ihm sei der Urlaub gegönnt, das heißt nämlich unter anderem für mich etwas Ruhe im ICQ :P.
Ja, und was wird das nun hier? Ich werde hier dafür sorgen, dass der Weblog nicht einrostet und über mehr oder minder interessante Dinge aus meinem Umfeld berichten. Wer sich für Betriebssysteme von bekannten, amerikanischen Herstellern interessiert, sollte also dranbleiben. Außerdem habe ich mich absolut freiwillig (Freddy, du darfst die Pistole jetzt gerne von meinem Rücken nehmen) bereit erklärt, bei GamePorts etwas zu berichten, sofern es denn etwas zu berichten gibt.
Zu meiner Person: Mein Name ist Stefan Keller, bin 19 Jahre alt, komme aus dem primitiven Osten und habe demzufolge bis 1990 auf einem Baum gewohnt. Aber mal Spaß beiseite! Wir (d.h. der Frederic und ich) kennen uns seit etwa vier Jahren, als er mich via ICQ angesprochen hat (ich meine, er hatte meine ICQ-Nummer aus dem WoltLab Support-Forum). Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft Hassliebe :D.
Vor drei Jahren dann durfte ich beim historischen Moment der Gründung von GamePorts als einer der Gründungsväter, wenn mans so möchte, miterleben.
Wie mir der Frederic “in letzter Sekunde” noch zugesteckt hat, soll es wohl so sein, dass er - sollte ihm in seinem Urlaub tatsächlich nichts Besseres einfallen - sich auch von Lanzarote hier im Weblog melden möchte. Wir dürfen also gespannt sein auf spannende Urlaubserlebnisse …
Sollte ich tatsächlich etwas Wichtiges über mich (oder meine Aufgaben) vergessen haben zu erwähnen, so ist die Kommentarfunktion offen für alles, ich werde mir, versprochenermaßen, Mühe geben, alle unklaren Fragen zu beantworten.
Bis dann, man sieht sich!
Spanisches Urlaubsradio in Deutschland
9. Juni 2007
Auf Lanzarote im Sommerurlaub (demnächst wieder) höre ich gerne die deutschen Kanäle “Atlantis FM” und “Radio Europa” - letzteres in der Verangenheit seltener. Beide kann man inzwischen im Live-Stream weltweit “empfangen”. So bin ich Mitten in Deutschland stets informiert, was auf der Insel passiert. Auf Lanzarote hingegen gibt es einige Stellen, wo man das Radio nicht empfangen kann.
Was die Menschen diese Woche so bewegte
6. Mai 2007
Die vierte DSDS-Staffel ist vorrüber; trotzdem ist die Interesse daran weiterhin unbeschreiblich. Die User interessiert vor allem die Frage mit dem “Knebelvertrag”. Sowohl generell als auch auf Max Buskohl bezogen. Außerdem betont die BILD-Zeitung ja stets, dass Sieger Mark Medlock schwul sei. Dauerbrenner ist die Band Silvashado (wann kommt eine CD?), bei der DSDS-Kandidatin Francisca Urio singen soll. Achja: Wo kommt überhaupt Lisa Bund her?
Themawechsel. Sagen Sie mir bitte, wie oft Stefan Kretzschmar in der ARD gewesen ist. Interessant ist auch der Aspekt, was die Al-Qaida mit einer “sozialen Bewegung” zu tun haben soll. Apropos Al-Qaida: Es gab schon seit längerem kein Anschlag mehr auf die USA (Gott sei Dank). Aber Gabor Steingart wäre möglicherweise demnächst mitten drinnen: Wechselt er doch im Sommer seinen Arbeitsplatz nach Washington D.C.
Orientierung ist nicht jedermanns Sache, oder warum fragen sich einige, wie man zum HSV-Handball kommt? Was ist überhaupt mit Lukas Podolski los? Einst erzielte er gegen San Marino vier Tore. Und heute? Kein Super-Poldi mehr.
Top-Thema von heute: Wer wird neuer französischer Präsident. Die Franzosen entscheiden am heutigen Sonntag in der Stichwahl: Gewinnt Royal oder Sarkozy? Einige beschäftigen sich noch mit dem Fernsehduell am Mittwoch, zu dem es auch einen Stream gab.
Zu guter Letzt wollte jemand vom WDR wissen, wie Lanzarote im Juli ist. Na, hat da etwa jemand statt gearbeitet seinen Sommerurlaub geplant?
Was das hier alles soll? Mehr bei Timo Heuer.
Das spanische Paradies
6. September 2006
Mallorca ist out, Lanzarote ist in: Auf den Kanarischen Inseln erfreut sich Lanzarote einer immer größeren Beliebtheit. Lava und kulinarische Speisen laden am Atlantischen Ozean zum Ausruhen und Erkunden ein.
Unweit vom nordafrikanischen Festland entfernt, liegt die wunderschöne Insel Lanzarote. Nur einige Kilometer sind es vom Süden in den Norden. Willkommen auf den Kanarischen Inseln, willkommen auf Lanzarote. Spanisch ist hier genauso die Sprache wie Englisch oder Deutsch – oder Holländisch, Schwedisch. Die Haupteinnahmequelle der «Lanzarotenos» ist sodann auch der Tourismus – seit den siebziger Jahren. In den letzten Jahren hat sich diese Insel zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Drei Städte wurden aus dem Boden gestampft.
Playa Blanca, ein ehemaliges Fischerdorf, wächst trotz offiziellem Baustopp seit 2001 immer weiter. Es dehnt sich im Süden unvorstellbar aus und ist der Liebling der Deutschen.
Etwas mehr in der Mitte gelegen – Puerto del Carmen, der «favorit» der Briten. Eine englische Bar neben der anderen, mit Live Music und Sportübertragungen. Daneben die irischen Pubs. Trotzdem findet man hier auch den deutschen Bäcker oder die Bar «Hannover I». Eine lange Strandstraße lädt die Touristen Tag wie Nacht zum Bummeln ein und zum Verköstigen von Getränken und Speisen. Wenige Meter entfernt gibt sich der Atlantische Ozean rund um die Uhr ein Stelldichein - Ebbe und Flut. Genauso wie die Engländer, die fröhlich, meistens friedlich sich vergnügen, in den Bars mit Litern Bier und den Sonnenbrand auf dem Rücken.
Man ist nicht weit vom Flughafen entfernt, der sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr die Menschen von und nach Europa bringt. Kürzlich eröffnete das zweite Terminal – die innerkanarischen Flüge haben ein eigenes Terminal bekommen; die Nation muss dem Internationalen weichen.
«Fluchtort» nicht nur für Europäer
Weiter im Norden stampfte Lanzarote-Visionär César Manrique (gestorben bei einem Autounfall 1994) vor wenigen Jahrzehnten einen weiteren Urlaubsort aus der Lavamasse – Costa Teguise. Hier ertranken in diesem Jahr – unbemerkt – afrikanische Flüchtlinge, die auf Lanzarote ihre Hoffnung sahen. 50 Meter vor dem rettenden Ufer kippte ihr Boot (eine Nussschale) um; keiner konnte schwimmen.
Es ist typisch für Lanzarote: Auf der einen Seite die Touristen, die hier zwei oder drei Wochen ihren Urlaub machen. Auf der anderen Seite die Einheimischen, die in den Augen der Europäischen Union in einer Art Dritten Welt leben. So fördert die EU den Ausbau der Straßen – die Lanzarotenos freut es.
Zu bieten haben die Spanier den Touristen vieles: Da Lanzarote, eine schwarze Einöde, von den letzten, schweren Vulkanausbrüchen (1730 bis 1736 und 1824) weiter gezeichnet ist, entstand ein Nationalpark («Parque National de Timanfaya»). In einer Busrundfahrt bieten die Verantwortlichen für einige Euros an, das Lavagebiet zu erkunden. Gezeigt werden Krater und ein simulierter Vulkanausbruch beeindruckt in einem Museum die Massen. Unterirdische Lavatunnel entstanden beim Ausbruch, sodass in «Cueva de los Verdes» wie in einem deutschen Bergwerk gewandert wird.
Schade, dass sich wenige Touristen einen Wagen mieten, um die vielen schönen Ecken zu erkunden. Auf dem Sonntagsmarkt in der ehemaligen Inselhauptstadt Teguise erkennt man die AllInklusive-Gäste an einem Bändchen – am Arm, wie Neugeborene. Gekommen sind sie mit einem Bus.
Typisch für Lanzarote, für die ganzen Kanaren: Die so genannten Mojo-Soßen. Gegessen werden sie entweder auf «Queso Faro Fresco» (Ziegenkäse) oder mit Runzelkartoffeln – «Papas Arrugadas» (auch «Kanarische Kartoffeln» genannt). Sie werden aber auch gerne zu Fisch angeboten. Leider ist das kanarische Fischangebot nicht sehr abwechslungsreich – neben der beliebten Seezunge ist nicht mehr viel im Angebot.
Karibik-Feeling
Für drei Euro Zoll wird der Eintritt in das Naturschutzgebiet «Papagayo» gewährt. Über ungeteerte Straßen führt der Weg zu den Karibik-ähnlichen Naturstränden. Hier herrscht die Ruhe – im Gegensatz zum (kostenfreien) Strand «Playa Honda»; dort fliegen nicht nur die Flugzeuge vorbei, Windsurfer haben hier ihre Heimat.
Lanzarote – es rentiert sich, hier einmal seinen Urlaub zu verbringen. Egal, ob im Sommer, oder im Winter; auf den Kanaren ist immer Saison. Den Charme dieser Urlaubsinsel hat längst auch der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erkannt, der in diesem Jahr zum zweiten Mal auf der Insel seinen Sommerurlaub verbrachte.
Diesen Text habe ich zusammen mit meiner Schwester (14) verfasst. Er erscheint in nächster Zeit in der Schülerzeitung ihrer Schule und wird auf meinem Weblog vorab veröffentlicht.
Zurück im Lande
6. August 2006
Seit heute bin ich wieder in Deutschland. Der Flug war recht angenehm. Bis auf ein schätzungsweise 10-jähriges Kind, das hinter mir saß und mir manchen Nerv raubte. Alle fünf Minuten bekam ich einen in den Rücken. Der Junge muss wohl sehr oft gegen meinen Flugzeugsitz getreten haben. So wie ich das mitbekam, befindet sich das Kind aber in Behandlung. Grund zu dieser Annahme: Das Kind machte auf mich den Eindruck, als habe es eine Behinderung. Sitznachbarn von mir hatten den gleichen Eindruck. Das tut mir leid für den Jungen. Mein Rücken fand das trotzdem nicht lustig. Im Flugzeug gab es übrigens Ice Age 2 zu sehen.
Auf Lanzarote hatten wir rund 30 Grad, stets frischer Wind, einen wolkenlosen Himmel. Hier Nahe Frankfurt am Main ist es bewölkt und der Boden ist feucht - es hat wohl geregnet. Zurück im Lande. Von der Sonne in den Regen. Immerhin habe ich meine Umlaute wieder. Die letzten Blog-Einträge mussten ja ohne sie auskommen.
Jetzt ist es auch wieder möglich, meine Beiträge zu kommentieren. Viel Spaß!
Billiges Essen
28. Juli 2006
Der Titel von diesem Beitrag ist etwas verwirrend: Das Essen ist prima. Und zwar hier auf Lanzarote, zirka hundert Meter von meiner Ferienanlage entfernt. Es kostet nur wenig Geld: Inklusive einer Paella fuer zwei Personen konnte meine Familie (vier Personen) und ich fuer weniger als 50 Euro gut essen - und satt wurden wir auch. Gibt es so etwas in Deutschland noch?