Wird aus dem Eurovision Songcontest (”Grand Prix”) möglicherweise eine von Europa finanzierte Hilfsorganisation für halb Asien und den Nahen Osten? Laut Recherche von DWDL könnten noch einige weitere Länder beim Gesangswettbewerb nehmen. Findet demnächst ein Finale in der Grünen Zone in Bagdad, Irak, statt? Medienrechtlich nicht ausgeschlossen.

Wie DWDL schreibt, dürfen laut den Regularien der “European Broadcasting Area” (EBA) bzw. der “European Broadcasting Union” (EBU) beim “Grand Prix” teilnehmen: Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Irak, Jordanien, Libanon, Libyen und Saudi-Arabien.

EBA und EBU sollten entsprechend ihre Regeln anpassen. Ein europäischer Wettbewerb auf Kosten des Westens zur Selbstbefriedigung Osteuropas und des Nahen Ostens ist inakzeptabel.

Roger Cicero ist zwar nicht der allerbeste Sänger - aber er gehörte zumindest zu den besten an diesem Abend. Trotzdem: Serbien bekam die meistens Stimmen aus ganz Europa und halb Asien. Cicero hingegen muss sich mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben.

Wenn man eines aus dem heutigen Abend gelernt hat, dann das: Beim “Grand Prix” mischen einfach zu viele Köche mit. Ehemalige Ostblock-Staaten geben sich gegenseitig Punkte, was am Ende aufgrund der Fülle an osteuropäischen Staaten in der Tabelle deutlich wird. Gut dabei war auch die Türkei: Zwölf Punkte gab es aus Deutschland. Wir bekamen natürlich von den Türken keinen, genauso wenig wie aus Frankreich.

Der NDR sollte sich entsprechend überlegen, ob ein vom Steuerzahler finanziertes Engagement zukünftig noch sinnvoll ist, oder man doch lieber dieser Farce endlich ein Ende bereitet. Eine Verbannung in das NDR-Abendprogramm abzüglich großer medialer Präsenz würde sich nett anhören.