Auf nach Bahrain
1. April 2008
Nach zwei Wochen Pause wird am Wochenende wieder ein Rennen der Formel 1 ausgetragen. Nach Australien und Malaysia, zieht es den Rennsport immer noch nicht nach Europa - sondern in das wunderschöne Bahrain. Der Inselstaat liegt östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar, besteht aus 33 Inseln, auf denen knapp über eine Millionen Menschen leben, davon sind fast die Hälfte (517.000) Ausländer. Seit 2004 wird bereits auf dem “Bahrain International Circuit” gefahren, im ersten Jahr und 2006 obsiegte Michael Schumacher, 2005 Fernando Alonso und im vergangenen Jahr Felipe Massa.
Es sieht für dieses Wochenende so aus, als stehe uns ein spannendes Rennen bevor. In den ersten beiden Rennen gab es zwei unterschiedlich starke Mannschaften - Ferrari und McClaren Mercedes.

Blick auf ein Stadtteil des arabischen Inselstaates Bahrain
Foto: marirs / flickr
Aber auch in der Mitte des Feldes dürfte es spannend werden. Die diesjährige Saison ist überproportional mit Deutschen besetzt, drei kommen alleine aus Hessen: Timo Glock, Nico Rosberg und Sebastian Vettel. Letzterer zeichnete sich in diesem Jahr besonders dadurch aus, das Ziel noch nicht erreicht zu haben. Was jedoch in der Regel daran lag, dass sein Fahrzeug - ein Torro Rosso - nicht mitmachen wollte bzw. er in Australien gleich in der ersten Kurve “herausgeschmissen” wurde. Bahrain liege ihm und seinem Wagen da eher, diktierte er den Fernsehsendern in ihre Mikrofone. Wir sind gespannt.

Sebastian Vettel in seinem Torro Rosso auf einer Übungsfahrt in Barcelona
Foto: Adria Jimenez / flickr
Wird aus dem Eurovision Songcontest (”Grand Prix”) möglicherweise eine von Europa finanzierte Hilfsorganisation für halb Asien und den Nahen Osten? Laut Recherche von DWDL könnten noch einige weitere Länder beim Gesangswettbewerb nehmen. Findet demnächst ein Finale in der Grünen Zone in Bagdad, Irak, statt? Medienrechtlich nicht ausgeschlossen.
Wie DWDL schreibt, dürfen laut den Regularien der “European Broadcasting Area” (EBA) bzw. der “European Broadcasting Union” (EBU) beim “Grand Prix” teilnehmen: Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Irak, Jordanien, Libanon, Libyen und Saudi-Arabien.
EBA und EBU sollten entsprechend ihre Regeln anpassen. Ein europäischer Wettbewerb auf Kosten des Westens zur Selbstbefriedigung Osteuropas und des Nahen Ostens ist inakzeptabel.