Hallo!

13. Juli 2007

Mit dieser vielversprechenden Überschrift fingen bereits andere Weblogs an. Aber ich möchte hier keineswegs etwas “anfangen”, nein ich mache hier eher einen auf Urlaubsvertretung. Unser aller Frederic wird nämlich ab morgen vor allem durch seine Abwesenheit glänzen und die drei Wochen darauf auf Lanzarote verbringen. Ihm sei der Urlaub gegönnt, das heißt nämlich unter anderem für mich etwas Ruhe im ICQ :P.

Ja, und was wird das nun hier? Ich werde hier dafür sorgen, dass der Weblog nicht einrostet und über mehr oder minder interessante Dinge aus meinem Umfeld berichten. Wer sich für Betriebssysteme von bekannten, amerikanischen Herstellern interessiert, sollte also dranbleiben. Außerdem habe ich mich absolut freiwillig (Freddy, du darfst die Pistole jetzt gerne von meinem Rücken nehmen) bereit erklärt, bei GamePorts etwas zu berichten, sofern es denn etwas zu berichten gibt.

Zu meiner Person: Mein Name ist Stefan Keller, bin 19 Jahre alt, komme aus dem primitiven Osten und habe demzufolge bis 1990 auf einem Baum gewohnt. Aber mal Spaß beiseite! Wir (d.h. der Frederic und ich) kennen uns seit etwa vier Jahren, als er mich via ICQ angesprochen hat (ich meine, er hatte meine ICQ-Nummer aus dem WoltLab Support-Forum). Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft Hassliebe :D.

Vor drei Jahren dann durfte ich beim historischen Moment der Gründung von GamePorts als einer der Gründungsväter, wenn mans so möchte, miterleben.

Wie mir der Frederic “in letzter Sekunde” noch zugesteckt hat, soll es wohl so sein, dass er - sollte ihm in seinem Urlaub tatsächlich nichts Besseres einfallen - sich auch von Lanzarote hier im Weblog melden möchte. Wir dürfen also gespannt sein auf spannende Urlaubserlebnisse …

Sollte ich tatsächlich etwas Wichtiges über mich (oder meine Aufgaben) vergessen haben zu erwähnen, so ist die Kommentarfunktion offen für alles, ich werde mir, versprochenermaßen, Mühe geben, alle unklaren Fragen zu beantworten.

Bis dann, man sieht sich!

Die Menschheit lebt von Gewohnheiten. Wer verzichtet schon darauf, jeden Morgen seine Kellogs um Punkt 7.00 Uhr zu essen - und keine Minute später? Ähnlich verhält sich das mit Software. Im konkreten Fall: Das WoltLab Burning Board (wBB). Seit letzten Montag ist bekanntlich die erste öffentliche Demo zur dritten Generation zu bestaunen. Die Resonanz ist geteilt: Die eine Hälfte findet es gut, die andere nicht. Wie soll es sonst auch sein?

Das schönste am wBB 3 ist allerdings, dass es neue Wege geht. Nicht nur eine andere Struktur, das ein oder andere neue “Feature”. Nein, es wird vieles ganz anders gemacht. Das ist gut. Ich sage deshalb, wenn ich über das wBB 3 rede, gerne, “Qualität vor Quantität” zeichnet die Forensoftware aus. Das wird (wie soll es auch sein) von manchen Personen WoltLab als Schwäche ausgelegt.

Die Mehrheit scheint gar keinen großen Gefallen daran gefunden haben, dass das wBB 3 Neuerungen fördert - gerne auch Innovationen genannt. So wird die Forenansicht ungewöhnlich gestaltet. Der Fokus liegt dabei deutlich auf der Usability. Der Großteil der Community allerdings möchte lieber ein Forum haben, das wie das wBB 2 (die aktuelle “stable”-Version) ist. Da kann ich nur den Kopf schütteln.

Als aktuelles Beispiel möchte ich die Anzeige des letzten Beitrages nennen. Sie wird auf der Startseite angezeigt. Im wBB 2 findet sich diese auf der rechten Seite. Im wBB 3 war die Anzeige bislang unter dem Forennamen (und der -beschreibung) angezeigt. Der Druck zahlreicher User hat allerdings Arian “Cyrus” Glander dazu veranlasst, die letzten Beiträge wieder rechts anzugeben. Testweise, wie er betont. Er möchte die Resonanz der User abwarten. Die werden, da bin ich mir ziemlich sicher, die rechte Seite bevorzugen - immerhin war das bislang immer so.

Ich finde es sehr schade, dass der Großteil der Community nicht bereit ist, Neuerungen mit zu tragen. WoltLab möchte neue Wege bestreiten, muss auf Druck der User aber immer mehr auf das Klassische zurückkehren. Ein Rückschritt. Schade.

wBB 3 DemoGut Ding will Weile haben: Nach einigen Verschiebungen ist sie endlich online - die Demo-Version des WoltLab Burning Boards 3 (wBB 3). Ursprünglich war geplant, bereits Anfang Juni das wBB 3 der öffentlichkeit zu präsentieren. Allerdings ist die Entwicklung einer solchen komplexen Software schwer vorberechenbar. Die Community war in den letzten Tagen schon gespannt, wann die Demo endlich fertig ist. Heute Nacht waren zahlreiche Interessierte noch online, weil sie dachten, die wBB 3-Demo würde nachts online gehen. Ein Beitrag, den ich gestern schrieb, wurde in den wBB 2-Foren diskutiert. Habe ich eine weitere Verschiebung angekündigt, warum gab es keine Meldung auf woltlab.de? Ganz einfach: Der Beitrag war weder eine offizielle Ankündigung, noch hat er eine Verschiebung beinhaltet.

Aber was soll’s - die Demo ist jetzt online. Das Entwicklerteam hat in den letzten Wochen hart auf diesen Tag hingearbeitet - und es ist ihnen mit Bravour gelungen. Zwar beinhaltet die wBB 3-Demo noch nicht alles Geplante. Sehr viele Funktionen, die der User später sieht, können allerdings schon benutzt werden. Besonders nützlich: Die Inline-Moderation. Mit Ajax ist sehr viel möglich. Die Bewertung von Themen ist kinderleicht: Mit einem Mausklick kann ich bis zu fünf Sterne vergeben. Die Seite lädt nicht mehr neu.

Insgesamt setzt WoltLab mit dem wBB 3 neue Maßstäbe. Das Layout ist so gestaltet, dass die Bedienung möglichst effizient ist. Die Technik hinter dem wBB 3, das WCF, bietet Entwicklern neue Möglichkeiten. Mitbewerber wie Jelsoft (vBulletin) hinken solchen Möglichkeiten weit hinter her. Die fertige Version soll übrigens Ende des Jahres, die erste öffentliche Betaversion im laufenden Quartal erscheinen. Ich bin auf die Resonanz gespannt.